Burkhard (Foto: Imago, Jan Huebner)

Fußball | Bundesliga Nach dem Pokal-Frust bei Mainz 05 kommt die Bundesliga-Lust

Das Pokal-Aus beim Drittligisten Kaiserslautern ist abgehakt - beim FSV Mainz 05 freut man sich stattdessen auf den Bundesliga-Start beim SC Freiburg.

Am Samstag und auch am Sonntag, dem Tag nach dem 0:2 auf dem Betzenberg, waren alle auf Seiten der Nullfünfer verständlicherweise noch sauer und enttäuscht. Den Montag hatte Trainer Sandro Schwarz seinen frustrierten Akteuren frei gegeben - und spätestens am Dienstag begann die intensive Vorbereitung auf das Spiel in Freiburg: "Wir haben in den ersten zwei, drei Tagen den Frust zugelassen, aber es bringt nichts, mit diesem Frust in die Bundesliga-Saison zu gehen", sagte der Coach vor dem Ausflug in den Schwarzwald.

Schwarz war trotz der Niederlage mit den ersten 30 Minuten in Kaiserslautern zufrieden. "Wir müssen versuchen, das über 90 Minuten auf den Platz zu bringen. Es geht um unsere Prinzipien Intensität, Konsequenz und Energie"

Neuzugang St. Juste ein Thema

Für den verletzten Stefan Bell, er fällt mindestens drei Monate aus, dürfte Neuzugang Jeremiah St. Juste in der Innenverteidigung zum Einsatz kommen. Eine alternative wäre auch Alexander Hack. Nachlegen auf dem Transfermarkt wird man laut Sportvorstand Rouven Schröder nicht mehr, obwohl man den Markt natürlich auf allen Positionen "jederzeit beobachtet". Weiterhin nicht zur Verfügung stehen bekanntlich auch die beiden Stürmer Jean-Philippe Mateta und Dong-Won Ji.

Dauer

Gute Bilanz gegen Freiburg

An den SC Freiburg haben die Mainzer gute Erinnerungen, nicht nur wegen der positiven Gesamtbilanz, sondern vor allem auch wegen der beiden Spiele in der vergangenen Saison. Das Hinspiel in Freiburg gewannen die 05er mit 3:1, im Rückspiel gelang den Mainzern sogar ein deutliches 5:0. Dennoch warnt Sandro Schwarz seine Jungs: "Sie haben eine sehr ordentliche Vorbereitung absolviert, haben ihr Pokalspiel gewonnen und sind vor allem sehr laufstark und auf einem technisch und taktisch sehr hohen Niveau. Für uns geht es vor allem darum, aggressiv und aktiv aufzutreten und uns auch mit Ball gut zu bewegen", so Schwarz

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