Rouven Schröder und Sandro Schwarz (Foto: Imago, Imago Images / Jan Hübner)

Fußball | Bundesliga Schröder zur Trennung von Schwarz: "Es tut weh"

Der FSV Mainz 05 hat sich von Trainer Sandro Schwarz getrennt. Die Verantwortlichen haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, für Sportvorstand Rouven Schröder ist sie sehr emotional.

Nach dem 2:3 gegen Union Berlin hatte es noch danach ausgesehen, als würden die Mainzer mit Schwarz weitermachen. Tags darauf vermeldeten die 05er nun die Trennung vom Chef-Trainer. "Einvernehmlich" sei diese beschlossen, darauf legt der Klub Wert.

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Schröder: "Das tut weh"

Offenbar hatten weder die Klub-Bosse noch Schwarz weiter das Gefühl, die sportliche Krise, die in der Vorwoche beim 0:8 in Leipzig ihren Höhepunkt erreicht hatte, gemeinsam bewältigen zu können.

Spurlos geht die Entscheidung an Schröder nicht vorbei. "Wenn Du siehst, wie ein Chef-Trainer mit all seiner Emotion und Leidenschaft für den Job dann sehr enttäuscht ist, dann fällt das menschlich schwer", sagte Schröder. "Das tut weh."

Schröder hofft, sich nach dem emotionalen Gespräch vom Sonntag in nächster Zeit noch einmal mit Schwarz austauschen zu können und betonte das gute Verhältnis, das ihre Zusammenarbeit geprägt habe.

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Keine leichte Entscheidung

Die Verantwortlichen haben sich die Entscheidung offenbar nicht leicht gemacht. Durch die sportliche Talfahrt sah die sportliche Führung nun aber offenbar keine Möglichkeit mehr auf ein Wende.

Anders als in der Saison 2017/2018, als Schwarz im Abstiegskampf das Vertrauen ausgesprochen bekam, und dieses mit dem Klassenerhalt gerechtfertigt hatte.

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Ein Trainer von außen soll kommen

Auf Schwarz folgt beim FSV nun der bisherige Co-Trainer Jan-Moritz Lichte. Der 39-Jährige hatte Schwarz schon bei seiner Sperre beim Bundesliga-Spiel in Paderborn vertreten, ist allerdings nur eine Interimslösung.

Die Mainzer begeben sich nun auf die Suche nach einem Trainer. Dabei werden die Verantwortlichen wohl den "Mainzer Weg" - in den vergangenen Jahren kamen die neuen Coaches oft aus dem eigenen Nachwuchs - vermutlich verlassen. "Es wird voraussichtlich ein auswärtiger Trainer", sagte Schröder.

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Mit Erfahrung in den Abstiegskampf

Wer der neue Trainer wird, ist noch völlig offen. Schröder stellte klar, dass im Vorfeld nicht mit anderen Kandidaten gesprochen worden ist.

Zeitdruck bei der Suche nach einem Nachfolger sieht Schröder nicht. Doch eins ist klar: Erfahrung soll der neue Mann mitbringen, der die aktuell kritische Situation bei den 05ern "beleuchten" kann. Frischer Wind und Erfahrung: Beides wird angesichts der letzten Auftritte nötig sein, um die Mainzer aus der sportlichen Krise zu führen.

REDAKTION
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