Jean-Philippe Mateta jubelt mit Teamkollegen von Mainz 05 (Foto: Imago, Jan Huebner/Scheiber)

Fußball | Bundesliga 5:0 - Mateta schießt Mainz zum Sieg gegen Freiburg

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Nach zuletzt vier Niederlagen nacheinander feierte der 1. FSV Mainz 05 einen klaren 5:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg. Herausragende Akteure auf Seiten der Nullfünfer waren der dreifache Torschütze Jean-Philippe Mateta, Jean-Paul Boëtius sowie Torhüter Florian Müller.

Freiburgs Trainer Christian Streich hatte vor der Partie prophezeit, dass Mainz von Beginn an mit Volldampf auf seine SC-Mannschaft anrennen würde. Doch es kam anders. Freiburg in der Anfangsphase mutig, spielfreudig und gefährlich. Pascal Stenzel mit zwei guten Schusschancen und Vincenzo Grifo, der den Ball nicht am Mainzer Keeper Florian Müller vorbei brachte, hätten die Streich-Elf früh in Führung bringen können.

Freiburg verteilt Geschenke - Mainz trifft dreimal

Mainz-Trainer Sandro Schwarz verzichtete auf Stefan Bell (nicht im Kader) und Daniel Brosinski (Bank) in der Startelf, das Team wirkte verunsichert. Freiburg bestimmte das Duell, ließ die Gastgeber dann aber durch eigene Fehler ins Spiel kommen. Die 20. Minute: Ein völlig missratener Klärungsversuch von SC-Keeper Alexander Schwolow landete vor den Füßen von Jean-Paul Boëtius, der nicht zögerte und ins leere Tor zur 1:0-Führung einschoss.

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Doch damit nicht genug. Ein Ballverlust im eigenen Angriff leitete den zweiten Gegentreffer aus Sicht der Freiburger ein. Boëtius trieb den Ball durchs Mittelfeld und bediente Jean-Philippe Mateta, der Schwolow umkurvte und das 2:0 besorgte (25.). Mateta war es dann auch, der in der 33. Minute nach Vorarbeit von Aaron Martin auf 3:0 stellte.

Müller stark gegen Stenzel

Wie schon in der ersten Halbzeit hatte Freiburgs Stenzel auch im zweiten Durchgang die erste gute Möglichkeit, Müller entschärfte seinen Kopfball mit dem Fuß (50.). In der Folge verlor die Begegnung an Tempo, Mainz verwaltete den Vorsprung und ließ Freiburg gewähren. So entstand die gute Chance für den eingewechselten Luca Waldschmidt, dessen Linksschuss herausragend von Florian Müller pariert wurde.

Onisiwo und Mateta erhöhen

In den letzten 20 Minuten der Partie sorgten die Mainzer dann wieder vermehrt für Entlastung - und das mit Erfolg. Der eingewechselte Karim Onisiwo traf in der 73. Minute zum 4:0. Und nur vier Minuten später servierte Onisiwo für Mateta, der mit seinem dritten Treffer den 5:0-Endstand herstellte.

Der 1. FSV Mainz 05 feiert nach der jüngsten Negativserie einen wichtigen Befreiungsschlag und stellt zudem seinen höchsten Bundesliga-Sieg ein. Freiburg konnte den zuletzt sehr positiven Trend nicht forsetzen.

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