Trainer Sandro Schwarz und der FSV Mainz 05 wollen nach dem Debakel von Leipzig Wiedergutmachung leisten (Foto: Imago, Hartmut Bösener)

Fußball | Bundesliga Gegen Union Berlin will Mainz 05 ein anderes Gesicht zeigen

Auf ein Tief folgte beim FSV Mainz 05 in dieser Saison nicht selten ein Hoch. Nach der 0:8-Niederlage bei RB Leipzig hofft der Verein auf einen Heimsieg gegen Union Berlin.

Das 0:8-Debakel bei RB Leipzig will der FSV Mainz 05 gegen Aufsteiger Union Berlin (Samstag, 15:30 Uhr) hinter sich lassen. "Wir wollen uns auf dem Platz für die Nicht-Leistung entschuldigen. Man soll uns ansehen, dass wir das Spiel gewinnen wollen" gibt Trainer Sandro Schwarz die Marschrichtung vor. Sportvorstand Rouven Schröder forderte ebenfalls eine Reaktion der Mannschaft: "Die Mainzer Tugenden müssen wieder auf den Platz."

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Blick nach vorn statt zurück

So ganz schlüssig kann Schwarz nicht erklären, warum die Mannschaft bisweilen regelrecht kollabiert, so wie bei den hohen Niederlagen gegen Bayern München (1:6) und Leipzig (0:8). "Es ist das gesamte Kollektiv, dass in solchen Spielsituationen nicht mehr die Energie aufbringt", so seine Schlussfolgerung. Mut macht den Mainzern aber, dass es zuletzt ja keine Niederlagenserie gab, sondern zwischen den Pleiten immer wieder gute Ansätze und auch Siege zu verbuchen waren.

Vertrauen in den Kader

Coach Schwarz strahlt deshalb auch in der aktuellen Situation Gelassenheit aus. Der Zusammenhalt in der Vereinsspitze zeigt keine Risse und deshalb kann der Trainer auch nach einer 0:8-Niederlage in Ruhe weiterarbeiten. Sportvorstand Schröder beteuert, dass er weiter Vertrauen in den Kader hat. Mit Union Berlin kommt nun eine Mannschaft aus dem näheren Tabellenumfeld von Mainz und gegen solche Gegner konnten die 05er zuletzt ihr Potential auch abrufen.

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Union-Trainer Urs Fischer warnte indes vor den angeschlagenen Mainzern. "Entscheidend ist, dass wir bereit sind, die Leistung der letzten Woche fortsetzen zu können. Es wird ein hartes Spiel, aber eine Herausforderung, der wir uns stellen werden", sagte der Schweizer.

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Große Umwälzungen im Kader sind beim Tabellen-15. Mainz nicht zu erwarten. Moussa Niakhaté wird nach verbüßter Gelbsperre wieder in die Startelf zurückkehren. Gleiches gilt wohl auch für Daniel Brosinski, der in Leipzig zunächst Ronaël Pierre-Gabriel hatte weichen müssen. Änderungen im Mittelfeld sind möglich: Als Alternativen bieten sich Kapitän Danny Latza und der Schweizer Edimilson Fernandes an. 

REDAKTION
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