Marco Rose (Foto: Imago, Martin Hoffmann)

Fußball | Bundesliga Auf gute Freunde - Sandro Schwarz und Marco Rose

Letzte Woche feierte Marco Rose sein Bundesliga-Debüt als Trainer von Borussia Mönchengladbach. Am zweiten Spieltag trifft er nun mit seiner Mannschaft auf seinen alten Klub FSV Mainz 05 - und auf seinen Freund Sandro Schwarz, den Trainer der 05er.

Zwei Jahre nach Sandro Schwarz hat Marco Rose das geschafft, was seinem besten Freund bereits 2017 gelungen ist: als Coach an der Seitenlinie eines Bundesligisten zu stehen. Sein Debüt feierte er beim 0:0 von Borussia Mönchengladbach gegen den FC Schalke 04. Nun folgt das Duell mit dem FSV Mainz 05, seinem alten Klub - und das Wiedersehen mit der Stadt, der er sich immer noch ganz besonders verbunden fühlt.

Das Duell Rose gegen Schwarz

Und es ist ein Aufeinandertreffen der beiden Freunde Marco Rose und Sandro Schwarz.  "Wenn ich in einer ruhigen Minute darüber nachdenke, dass es nun zu meinem FSV Mainz 05 geht, wo ich zehn Jahre verbracht habe, tolle Leute kennengelernt habe, die auch jetzt noch da arbeiten, wo der Trainer mein bester Freund ist, da ist das schon was Besonderes", freut sich Rose auf das Aufeinandertreffen: "Wir machen Scherze darüber und freuen uns drauf, aber letztendlich weiß keiner von uns beiden, wie es sich anfühlen wird."

Mit Borussia Mönchengladbach hat Marco Rose bei einem traditionsreichen Klub unterschrieben. "Ich bin hier sehr gut aufgenommen worden. Es macht großen Spaß", ist der 42-Jährige von seinem neuen Arbeitgeber begeistert. "Es ist ein großer Verein mit unglaublicher Tradition und Fanpower und mit Leuten im Hintergrund, die trotz der Größe des Vereins sehr bodenständig sind. Hier sind alle ambitioniert, aber man kann auch in aller Ruhe arbeiten", beschreibt Rose sein neues Umfeld.

Marco Rose vor Bundesliga-Debut

Gekommen ist der 42-Jährige vom FC Salzburg, mit dem er zwei Mal österreichischer Meister wurde. Begonnen hat er aber seine Trainerkarriere beim FSV Mainz 05. 2002 kam Rose als Spieler von Hannover 96 zum FSV. Bis 2010 lief er für die Profis auf, dann wechselte er in die zweite Mannschaft. Dort spielte er zwar noch, legte seinen Fokus aber bereits auf die Arbeit als Assistenztrainer. Seine erste Stelle als Chefcoach übernahm er 2012 bei Lok Leipzig, ehe 2013 in die Jugendabteilung von Salzburg wechselte.

Dort übernahm er vier Jahre später die erste Mannschaft. "Bei meinem alten Verein ging es darum, Titel zu holen und international so weit wie möglich zu kommen. Das war auch eine große Aufgabe", so Rose: "Nun freue ich mich auf die neue Saison und die Aufgabe mit Mönchengladbach."

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