Ridle Baku ärgert sich über die Niederlage gegen Schalke 04 (Foto: Imago, imago images/eu-images)

Fußball | Bundesliga Mainz hadert mit unnötiger Pleite gegen Schalke

Gut gespielt und trotzdem verloren - so lautete das Mainzer Fazit nach der 1:2-Niederlage beim FC Schalke 04. Auch wenn spielerisch ein Aufwärtstrend zu erkennen ist, müssen Punkte folgen.

Lange Gesichter bei den Mainzern nach der Last-Minute-Niederlage gegen Schalke 04. Denn obwohl sich die Nullfünfer in der zweiten Halbzeit steigerten und "klar besser" waren, ist Sportvorstand Schröder unzufrieden: "Am Ende des Tages muss man sich darüber unterhalten, warum wir das Spiel sogar nicht gewonnen haben."

Die Mainzer wollten den Schwung ihres ersten Saison-Erfolgs, vergangenes Wochenende gegen Hertha BSC, mit in die Partie nehmen. In der ersten Halbzeit taten sich die Gäste allerdings schwer und gerieten nach 36 Minuten in Rückstand. "Wir hatten unnötige Ballverluste und haben Schalke dadurch aufgebaut", resümiert Schröder.

Dauer

Auch die deutliche Leistungssteigerung in Hälfte zwei und Karim Onisiwos zwischenzeitlicher Ausgleich brachten der Schwarz-Elf nichts Zählbares ein: Schalkes Harit traf in der 89. Minute zum 2:1-Endstand und verschärfte damit die Mainzer Krise.

Zu viele Gegentore in der Schlussphase

Es war im fünften Spiel das neunte Gegentor in der Schluss-Viertelstunde. "Wir bringen uns immer wieder um den Aufwand, den wir ein ganzes Spiel betreiben", ärgert sich Rechtsverteidiger Daniel Brosinksi. Und weiter: "Wir müssen schauen, dass wir das endlich mal durchbringen, ohne ein spätes Gegentor zu bekommen."

Die nächste Chance dazu bekommen die Mainzer am kommenden Samstag gegen den VfL Wolfsburg.

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