Mainzer Spieler jubeln nach dem 5:0 Sieg in Bremen (Foto: Imago, Imago/foto2press)

Fußball | Bundesliga Mainz Trainer Achim Beierlorzer stresst das Auf und Ab seiner 05er nicht

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Nach dem 5:0 in Bremen unter der Woche ist die Stimmung gut. Die Fans überrascht das ständige Auf und Ab ihrer Mannschaft in dieser Saison. Hohe Siege - hohe Niederlagen, alles dabei. Trainer Achim Beierlorzer beeindrucken diese Zahlen nicht wirklich.

Mit gesteigertem Selbstvertrauen will der FSV Mainz 05 am Samstag (15:30 Uhr) gegen Bayer Leverkusen den perfekten Vorrundenabschluss in der Fußball-Bundesliga feiern. "Mit den Fans im Rücken wollen wir das letzte Spiel des Jahres positiv gestalten und das gute Spiel von Bremen bestätigen", sagte Trainer Achim Beierlorzer. Nur etwas mehr als 23.000 Karten sind bisher verkauft. Für die Partie gegen Bayer steht Jeremiah St. Juste nach Gelb-Sperre wieder zur Verfügung. Ob er Alexander Hack aus der Startelf verdrängt, ließ Beierlorzer offen. "Wir müssen defensiv wieder stabil stehen", forderte der 52-Jährige. Beim 5:0 in Bremen waren die Mainzer erstmals in der Saison ohne Gegentor geblieben. Auch, ob Stürmer Jean-Philippe Mateta von Beginn an spielen wird, ließ Beierlorzer offen.

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Achterbahnfahrt der Ergebnisse

Seit Achim Beierlorzer die Mannschaft übernommen hat, schwanken die Ergebnisse sehr. Einem klaren Sieg in Hoffenheim (5:1), einem Heimsieg im Rhein-Main Duell (2:1) gegen Eintracht Frankfurt, folgten eine 1:2 Niederlage in Augsburg, das 0:4 zuhause gegen Dortmund und eben der 5:0 Erfolg in Bremen. Die Gefühle der 05-Fans fahren Achterbahn. Achim Beierlorzer hingegen stressen die nackten Zahlen überhaupt nicht: "Ich widerspreche dem. So groß ist das Auf und Ab gar nicht. Insofern stresst mich das auch nicht, weil ich das ja gar nicht so wahrnehme". Seine Wahrnehmung begründet er so: "Ich nehme eher wahr, gegen wen wir spielen. Die Wahrnehmung ist ganz häufig ergebnisorientiert und im Nachgang wird dann gesagt, wir haben mit 4:0 gegen Dortmund verloren. Doch Dortmund ist richtig stark [...] die einzige Geschichte, die mich tatsächlich überrascht hat, war diese eine Halbzeit in Augsburg. So ein großes Auf und Ab haben wir nicht. Das beeinflusst auch viel der Gegner", sagt Beierlorzer selbstbewusst.

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Vorfreude auf die Winterpause?

Nach dem Spiel gegen Bayer Leverkusen freut sich Achim Beierlorzer auf die Winterpause. Ein paar freie Tage werden ihm gut tun. Ein ereignisreiches Fußballjahr liegt hinter ihm. Im Sommer verließ er Zweitligist Regensburg, um den Aufsteiger 1.FC Köln in der Bundesliga zu etablieren. Dies gelang ihm nicht und er wurde freigestellt, um nur wenige Tage später in Mainz anzuheuern. Zeit einmal durchzuschnaufen blieb ihm nicht: "Ich freue mich sehr, ich bleibe auch einfach nur zuhause. Ein Weihnachtsfilm nach dem nächsten", sagt Beierlorzer mit einem Lächeln im Gesicht.

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