Sportvorstand Rouven Schröder vom FSV Mainz 05 (li.) und Achim Beierlorzer (Foto: Imago, Martin Hoffmann)

Fußball | Bundesliga Mainzer Sportvorstand Schröder: Deshalb passt Beierlorzer nach Mainz

Sportvorstand Rouven Schröder sieht sich trotz durchwachsener Ergebnisse in der Entscheidung zum Trainerwechsel beim FSV Mainz 05 bestätigt.

Der neue Coach Achim Beierlorzer sei "authentisch, bodenständig, im Team arbeitend und von daher war es damals aus vollster Überzeugung entschieden, und wir sind sehr zufrieden", sagte Schröder im TV-Sender "Nitro".

Die Rheinhessen hatten sich im November von Trainer Sandro Schwarz getrennt und überraschend Beierlorzer verpflichtet, der gerade erst beim 1. FC Köln sein Amt verloren hatte. Der 52-Jährige holte seitdem zwölf Zähler aus zehn Spielen.

Schröder: "Beierlorzer hat seine Stärken im zwischenmenschlichen Bereich"

"Ich kenne ihn schon etwas länger, ich weiß, wie er mit den Spielern umgeht, ich weiß, wie er sich generell gibt, wie er kommunikativ ist, wie er im zwischenmenschlichen Bereich seine Stärken hat und wie er mit so einer Truppe arbeitet. Das war für mich ein Schlüssel zu sagen, dass er zu uns nach Mainz passt", sagte Schröder über Beierlorzer.

"Trainerwechsel die letzte Patrone"

Für den FSV-Sportvorstand bleibt ein Trainertausch aber "das Allerletzte, was passieren darf". Ein Verein dürfe "nicht sofort beim ersten Ruf die Reißleine ziehen. Die Trainerentlassung ist die letzte Patrone, die du hast, und war für mich auch eine Niederlage", sagte der 44-Jährige.

REDAKTION
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