Niklas Tauer hat beim FSV Mainz 05 einen Profivertrag unterschrieben (Foto: Imago, Martin Hoffmann)

Fußball | Bundesliga Bei Mainz 05 stehen die nächsten Talente in den Startlöchern

Der FSV Mainz 05 steht für eine gute Nachwuchsarbeit. Spieler wie André Schürrle, Stefan Bell oder Ridle Baku stammen aus der Jugend der Rheinhessen. Mit Suat Serdar vom FC Schalke 04 wurde ein ehemaliger 05er jüngst erstmals für die deutsche Nationalmannschaft berufen. Und die nächsten Talente stehen längst in den Startlöchern.

Die beiden 18-jährigen Niklas Tauer und Merveille Papela unterschrieben vor kurzem Profi-Verträge. Den beiden A-Jugendlichen traut man bei Mainz 05 den Sprung in die Bundesliga zu. Ebenso wie Jonathan Burkardt und Leandro Barreiro Martins, die in der letzten Saison ihr Profi-Debüt feiern durften. Oder Ahmet Gürleyen, der längst mit der ersten Mannschaft trainiert und auf den Trainer Sandro Schwarz große Stücke hält.

Zwei echte Eigengewächse

Tauer spielt seit sieben Jahren für Mainz. Der defensive Mittelfeldspieler ist ein echtes Eigengewächs, stammt aus Selzen in Rheinhessen. Papela ist gebürtiger Mainzer und kam schon mit zehn Jahren zu den 05ern.

Der "Mainzer Weg"

Beide sind Jugendnationalspieler - und beide stehen exemplarisch für die Mainzer Ausbildungsphilosophie. Diese beinhaltet, junge Spieler über möglichst viele Jahre zu begleiten und für höhere Aufgaben vorzubereiten. Aktuell haben die Rheinhessen elf Jugendnationalspieler in ihren Reihen.

Rouven Schröder ist stolz auf Mainzer Nachwuchsarbeit

"Wir haben zehn Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im Profikader. Das ist gut - und da sollen noch weitere dazukommen", sagte Sportvorstand Rouven Schröder in SWR Sport in Rheinland-Pfalz: "Wir müssen diesen Weg gehen."

Die U-19-Spieler werden auf ihrem Weg bestmöglich betreut. Ihnen stehen ein eigener Videoanalyst sowie jede Menge weiterer Spezialisten zur Verfügung. Sie genießen Trainingsbedingungen fast wie die Profis. Dazu kommt Unterstützung, um die schulische Herausforderung zu meistern.

Mainz 05 hält seinen Nachwuchsspielern also sozusagen "die Tür auf". Durchgehen, so viel ist klar, müssen die jungen Fußballer aber selbst. Und da sollen auf Tauer und Papela noch ganz viele weitere Spieler folgen - am besten Jahr für Jahr.

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