Mainz geht in Leipzig unter (Foto: Imago, imago images/Karina Hessland)

Fußball | Bundesliga Mainz geht in Leipzig mit 0:8 unter

Ein düsterer Nachmittag für Mainz: Leipzig ließ den Nullfünfern keine Chance und führte bereits zur Halbzeit mit 5:0. Auch nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste nichts entgegensetzen.

Überforderte Mainzer wurden von den Sachsen förmlich überrannt: Marcel Sabitzer (5.), Timo Werner (30., 48., 87.), Christopher Nkunku (35.), Marcel Halstenberg (38.), Yussuf Poulsen (44.) und Nordi Mukiele (50.) sorgten mit ihren Toren für die höchste Bundesliga-Niederlage der Mainzer.

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Bereits nach fünf Minuten ging der Leipziger Torrausch los. Werners Hereingabe vollendete Sabitzer mit etwas Glück zum 1:0. Das Tor gab den Leipzigern vor 38.517 Zuschauern deutlich Rückenwind. Die Mainzer, die in den ersten Minuten durchaus selbstbewusst nach vorne gespielt hatten, wurden immer stärker in die eigenen Hälfte gedrängt. Werner (10. und 12.) und Sturmpartner Poulsen (14. und 17.) kamen schnell zu guten Chancen, doch anfangs fehlten ihnen das Schussglück.

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Mainz kann nichts entgegensetzen

Die zunächst mangelhafte Chancenauswertung hätte sich beinahe gerächt, als der Mainzer Abwehrspieler Alexander Hack nach einer Ecke mit einem Kopfball am glänzend reagierenden Peter Gulacsi scheiterte. Danach war aber wieder RB am Drücker. Nach einer Hereingabe von Nkunku drückte zuerst Werner den Ball über die Linie, fünf Minuten später bediente der Nationalspieler den Franzosen, der mit einem satten Fernschuss auf 3:0 erhöhte. Und dann durfte sich auch Verteidiger Halstenberg in die Torschützenliste eintragen. FSV-Trainer Sandro Schwarz reagierte auf den Leipziger Sturmlauf und wechselte Stürmer Adam Szalai für Mittelfeldspieler Danny Latza aus. Der Effekt hielt sich in Grenzen, noch vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Poulsen auf 5:0. Die RB-Fans schickten ihre Mannschaft mit Ovationen in die Kabine.

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Die Hoffnung der Mainzer, dass die Leipziger nach dem Seitenwechsel einen Gang zurückschalten würden, erfüllte sich nicht. Werner und Mukiele zeigten keine Gnade beim Torabschluss, und auch nach dem 7:0 spielten die Gastgeber munter nach vorne. "Einer geht noch, einer geht noch rein", schallte es von den Rängen.

REDAKTION
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