Cyrill Akono Mainz 05 (Foto: Imago, Eibner)

Fußball | Bundesliga 05-Neuzugang Cyrill Akono: In Mainz am meisten Vertrauen gespürt

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Über die U23 des FSV Mainz 05 will sich Sturm-Talent Cyrill Akono für höhere Aufgaben empfehlen. Einer seiner ehemaligen Mitspieler hat den Sprung in die Bundesliga bereits geschafft.

Vier Jahre ist es mittlerweile her, dass Cyrill Akono gemeinsam mit Ahmed Kutucu für die B-Junioren des FC Schalke 04 stürmte. Während Kutucu bei den Knappen mittlerweile fester Bestandteil des Profi-Kaders ist und bereits 13 Bundesliga-Auftritte und einen Champions-League-Einsatz auf dem Konto hat, will sich Akono nun beim FSV Mainz 05 durchsetzen.

Profi-Debüt mit 17 Jahren

Über den schnellen Aufstieg seines ehemaligen Kollegen Kutucu freut sich der Stürmer: "Klar verfolge ich ihn, gönne es Ahmed auch wirklich, weil man damals schon gesehen hat, dass er ein überragender Fußballer ist." Der Mainzer Neuzugang schlug einen anderen Weg ein, wechselte zurück in seine Heimatstadt zum SC Preußen Münster, wo seine noch junge Karriere Fahrt aufnahm. Mit 17 Jahren feierte der 1,90-Meter-Stürmer sein Profi-Debüt und sammelte seither 17 Einsätze in der 3. Liga.

"Am meisten Vertrauen gespürt"

Dort zog Akono das Interesse mehrerer Bundesligisten auf sich. Unter anderem Hoffenheim und Bremen waren am 19-Jährigen dran - den Zuschlag bekamen am Ende die Mainzer.

"Weil sich hier einfach das Konzept am besten angehört hat, ich hatte hier am meisten Vertrauen gespürt", erklärt der Abiturient seine Beweggründe. Vor allem die Aufstiegschancen in Mainz überzeugten den Deutsch-Kameruner, der einen Vier-Jahres-Vertrag unterschrieb: "Ich hab mir die Vergangenheit angeguckt, wie es hier mit jungen Spielern gemacht wird. Da war Mainz einfach ein Verein, der anderen Vereinen viel voraus hat und menschlich mit den Spielern umgeht. Nach den Gesprächen mit Rouven Schröder war auch relativ schnell klar, dass ich hierhin möchte."

Sechs Tore zum Einstand

Über den Regionalliga-Unterbau der Rheinhessen will sich Akono mittelfristig für die erste Mannschaft empfehlen. Und sein erster Auftritt im 05-Dress konnte sich durchaus sehen lassen. Beim Testspiel der Mainzer U23 gegen den Kreis-A-Ligisten FV Budenheim steuerte der gebürtige Münsteraner sechs Treffer bei.

Langfristig möchte sich Akono in der Bundesliga durchsetzen und auch international spielen. Der Sohn eines Kameruners und einer Deutschen hat dabei auch eine Präferenz: "Es wäre auf jeden Fall auch mal ein Traum, für das Land von meinem Vater zu spielen. Ich habe damals schon, als ich vier Jahre alt war, beim Afrika-Cup immer mehr mitgefiebert als bei der WM. Die fußballerische Verbundenheit teile ich mit dem Land schon sehr."

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