Levin Öztunali (li.) und Edimilson Fernandes vom FSV Mainz 05 (Foto: Imago, eu-images)

Fußball | Bundesliga Keine Verunsicherung - Der Mainzer Blick geht nach vorne

Nach dem Pokalaus in Kaiserslautern und der 0:3 Pleite in der Bundesliga beim SC Freiburg will der FSV Mainz 05 zurück in die Erfolgsspur finden.

Nein, von einer Verunsicherung oder gar von einem Fehlstart will in Mainz niemand etwas hören. Auch wenn die nackten Zahlen, ein 0:2 beim Drittligisten 1.FC Kaiserslautern im DFB-Pokal und ein 0:3 zum Bundesliga-Auftakt beim SC Freiburg, eine andere Sprache sprechen.

Sandro Schwarz blickt optimistisch voraus

"Wir wissen, es ist eine lange Tour mit 34 Spieltagen", sagt Trainer Sandro Schwarz, "und jetzt wollen wir auf der zweiten Etappe im ersten Heimspiel eine Top Leistung abrufen und das Ergebnis auf unsere Seite ziehen". Eine Verunsicherung konnte der Coach im Training nicht feststellen: "Die Jungs können alle kicken, es geht darum, die guten Dinge beizubehalten und die weniger guten zu verbessern.", so Schwarz.

Auf der Suche nach dem Überraschungsmoment

Gegen die von seinem besten Kumpel Marco Rose trainierten Mönchengladbacher rechnet Schwarz, eigentlich wie immer, mit einem intensiven und spannenden Spiel. Was es in diesem Fall besonders interessant macht ist, so Schwarz, dass er und Rose "identische Spielideen vertreten". Es wird also darum gehen, den Gegner vielleicht mit Kleinigkeiten zu überraschen. Oder, wie Schwarz es ausdrückt: "Verhaltensweisen nach den eigenen Stärken auszulegen und anzupassen."

Hoffen auf St. Juste

Gut möglich, dass Neuzugang Jeremiah St. Juste nur eine Woche nach seiner in Freiburg erlittenen Schulterverletzung wieder zur Verfügung steht. Gewissheit werden die noch ausstehenden Trainingseinheiten bringen. Fakt ist, alle drei Freiburger Treffer fielen letzte Woche nach der Auswechslung des Niederländers.

Spielermarkt wird weiter beobachtet

Unabhänging von der Genesung von St. Juste und der weiteren nicht gerade geringen Mainzer Verletzungsquote: Der Spielermarkt wird ständig beobachtet. "Wir haben das vollste Vertrauen in unsere Mannschaft", sagt Sportvorstand Rouven Schröder, der aber auch betont, dass bis zum 2. September (da schließt das Transferfenster) "nichts auszuschließen ist".

Aktuell aber verspürt Schröder zunächst einmal große Lust auf das erste Heimspiel: "Es muss sich niemand Sorgen um uns machen, wir sind gefestigt, voller Tatendrang und sehr gut aufgestellt."

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