Sandro Schwarz, der Trainer des FSV Mainz 05 (Foto: Imago, Jan Huebner)

Bundesliga | FSV Mainz 05 Sandro Schwarz regt sich über Videoschiedsrichter auf

Trainer Sandro Schwarz vom FSV Mainz 05 analysiert das 0:0 seiner Mannschaft gegen Hertha BSC. Dabei hat er scharfe Kritik am Videoschiedsrichter geäußert.

Der Ärger des Mainzer Coaches entzündete sich an einer Szene. Der 18-jährige Youngster Jonathan Burkhardt war in der 43. Spielminute in den Sechzehner der Berliner eingedrungen und dort von Per Skjelbred elfmeterreif zu Fall gebracht worden.

"Glasklare Fehlentscheidung"

"Das ist eine glasklare Fehlentscheidung", sagte Schwarz und forderte eine deutlichere Regelung für die Interventionen aus der Videoschiedsrichter-Zentrale: "Es muss klar sein: In Köln müssen sie eingreifen." Haupt-Schiedsrichter Daniel Schlager aus Hügelsheim wollte der 05-Trainer indes keinen Vorwurf machen. Die Vorwürfe von Schwarz zielten einzig auf den Videoschiedsrichter. "Wenn du diese Situation nicht siehst, dann brauchst du das auch nicht. Sonst regst du dich nur darüber auf", so der Coach.

In der weiteren Analyse des Spiels spricht Sandro Schwarz über eine eher schwache Chancenverwertung. Wäre diese besser, stünden die Mainzer mit deutlich mehr Punkten da. Das sieht auch der Trainer so. Schwarz ist jedoch zuversichtlicht, dass in der Zukunft die Torchancen besser genutzt werden.

Was den Saisonverlauf angeht, ist dem Trainer bewusst, dass die Ergebnisse nach einem guten Start in letzter Zeit nicht mehr gestimmt haben. Trotz allem sollte die Situation nicht mit der des letztes Jahres verglichen werden, da sich "die Junge Mannschaft komplett verausgabt" und sich die Zuschauer damit letztendlich "identifizieren können".

Auf die Frage worauf man sich bei Mainz 05 in den kommenden Spielen freuen kann, betonte Schwarz den Reiz mit einer jungen Mannschaft in der Bundesliga von Woche zu Woche bestehen zu müssen. Er sieht seine Mannschaft dabei auf einem "guten Weg".

STAND