Vergangene Saison hat Karim Onisiwo mit Mainz 05 einen heftigen Rückschlag einstecken müssen (Foto: Imago, Roskaritz /Eibner-Pressefoto)

Bundesliga | FSV Mainz 05 Rhein-Main-Duell: Die Adler kommen

Englische Woche in der Fußball-Bundesliga. Am 16. Spieltag treffen die Mainzer am Mittwochabend in der Opel Arena auf Eintracht Frankfurt. Die Bilanz der letzten fünf Spiele spricht mit drei Siegen für die Eintracht.

In der vergangenen Saison fegte Eintracht Frankfurt Mainz 05 auf dem Weg zum Pokal-Triumph mit 3:0 vom Platz, genau wie im letzten Ligaspiel. Seit dieser Saison kommt die "Büffelherde" um Rebic, Haller und Jovic erst so richtig ins Rollen. Nach 15. Spieltagen stehen acht Siege und 26 Punkte auf dem Konto der Hessen, das bedeutet: Bester Saisonstart seit 25 Jahren. Zudem kommt die sensationelle Gruppenbilanz in der Europa League mit sechs Siegen aus sechs Spielen noch dazu. Doch die kürzlichen Niederlagen gegen Wolfsburg und Berlin haben gezeigt, dass auch sie zu schlagen sind.

Darüber hinaus konnte die Eintracht bisher in Mainz kein einziges Mal gewinnen. Der Respekt von Mainzer Seite aus ist groß, die gute Arbeit in Frankfurt findet auch bei Rouven Schröder Anerkennung: "Es ist völlig klar zu sehen, dass sie eine gute Struktur haben - auch in ihrer Philosophie, wie sie Spieler dazu bekommen. Außerdem haben sie eine gute Führungsstruktur." Trotzdem schaut man in Mainz auf den eigenen, positiv eingeschlagenen Weg.

Schwarz erwartet "intensive Spielweise" der Eintracht

Die Lehren aus der deutlichen Niederlage gegen Leipzig sind gezogen, vor allem ein besseres Stellungsspiel in der Box und das Vermeiden von unnötigen Ballverlusten muss gegen diese offensiv starke Eintracht wieder funktionieren. Sandro Schwarz: "Wir wissen, dass wir eine sehr gute Defensivleistung brauchen. Aber der Schlüssel wird auch sein, unser Offensiv-Potenzial auszuschöpfen und dort sehr zielstrebig zu agieren." In welcher taktischen Formation Mainz auflaufen wird, ließ Schwarz offen. "Wir haben im Verlauf der Saison unter Beweis gestellt, dass wir sehr flexibel agieren und dass es immer ein Thema sein kann, eine Dreierkette zu spielen."

Um Wiedergutmachung aufgrund der letzten beiden Niederlagen geht es für Trainer Sandro Schwarz weniger. Es würde der jetzigen Mannschaft nicht gerecht werden, denn im Sommer fand ein Umbruch statt. So oder so sind die Jungs von Sandro Schwarz heiß auf dieses nicht ganz richtige "Derby". Das Ziel ist es, die sowieso schon gelungene Hinrunde, mit bislang 19 Punkten, noch etwas zu verfeinern. Am besten mit einem Dreier Mittwochabend gegen den Nachbarn aus Frankfurt.

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