Mit einer Pyro-Choreografie machten die Mainz-05-Ultras in Darmstadt auf sich aufmerksam. (Foto: SWR)

Bundesliga | FSV Mainz 05 Mainzer Ultras müssen putzen statt blechen

Die Mainz-05-Ultras haben sich mit dem Verein außergerichtlich geeinigt: Statt eine Strafe für die Pyro-Aktion in Darmstadt zu bezahlen müssen die acht beschuldigten Fans das Stadion putzen.

Putzen statt zahlen: Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 nimmt acht Fans in Regress, die für eine Geldstrafe von 15.000 Euro durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen Abbrennens von Pyrotechnik verantwortlich waren. Zu den von den betroffenen Fans zu erbringenden bzw. schon erbrachten Arbeitsleistungen gehört es auch in der Opel Arena und im Bruchwegstadion zu putzen. Dies gaben die Rheinhessen am Montag bekannt.

Der Bundesligist hat sich mit den acht Fans außergerichtlich auf die Zahlung einer Barsumme sowie die Verrechnung von Arbeitsleistungen geeinigt. Im Gegenzug wird der Verein auf zivilrechtliche Schritte gegen die betroffenen Fans verzichten. Im konkreten Fall wurden gegen die acht Mainzer Fans strafrechtliche Prozesse wegen der Beteiligung am Abbrennen von Pyrotechnik im Rahmen des Auswärtsspiels der Mainzer beim SV Darmstadt 98 im März 2017 geführt. Der FSV hatte die strafrechtlichen Prozesse abgewartet und war dann mit zivilrechtlichen Ansprüchen an die verurteilten Fans herangetreten.

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