Dienstälteste Spieler und Kapitän Niko Bungert vom FSV Mainz 05 (Foto: SWR)

Fußball | Bundesliga Mainz-Kapitän Niko Bungert beendet seine Karriere

Niko Bungert, Kapitän des FSV Mainz 05, beendet im Sommer seine Karriere. Dem Verein bleibt der 32-Jährige erhalten - nur in neuer Funktion.

Es werden emotionale Wochen für Niko Bungert. Nach 15 Jahren Profifußball beendet der Kapitän des FSV Mainz 05 zum Sommer seine Karriere.

"Fußballer sein ist ein großes Privileg"

"Es fällt mir nicht leicht. Mir ist bewusst, dass es ein großes Privileg, ist Fußballer zu sein", sagte Bungert. Nach einer für ihn schweren letzten Saison mit Muskelverletzungen und ohne Bundesliigaeinsatz war die Frage, was er noch erreichen wolle, begründete er seine Entscheidung.

In Zukunft Trainee und Trainer

Ab Herbst arbeitet Niko Bungert dann in neuer Funktion für Mainz 05, als Trainee. Bereits 2012 hatte er ein Studium zum Fußballmanager abgeschlossen. Künftig soll er dann in verschiedene Bereiche vom Management bis zum Bereich Training Einblick erhalten. "Für mich ist es wichtig, die verschiedenen Bereiche kennen zu lernen und zu sehen, was zu mir passt", sagte der 32-Jährige. Bevor es aber mit dem Trainee-Programm losgeht, will Niko Bungert noch den Trainerschein für den Junioren Bereich machen.

"Ich konnte mir nicht vorstellen nochmal ein anderes Trikot anzuziehen"

Niko Bungert

Für Niko Bungert war stets klar, dass er und seine Familie in Mainz bleiben wollen. Nochmal zu einem anderen Verein wechseln, war für ihn nie Thema. "Ich konnte mir nicht vorstellen, nochmal ein anderes Trikot anzuziehen. In den elf Jahren hier bin ich fast mit dem Verein zusammengewachsen", sagte Bungert. Gespräche mit anderen Vereinen habe es deshalb auch nie gegeben.

Mit Mainz 05 wieder in die Erfolgsspur

"Der letzte Tag wird sicher schwierig und der Gedanke, zu wissen, dass es vorbei ist", sagte Niko Bungert. Aber bevor er seine Karriere als Profifußballer beendet, will er mit der Mannschaft nach der bislang enttäuschenden Rückrunde nochmal angreifen. "Ich will weiter mit der Mannschaft und für die Mannschaft kämpfen", so der Mainzer Kapitän.

AUTOR/IN
STAND