Muto spielt bei der WM für Japan (Foto: Imago, Imago)

Bundesliga | FSV Mainz 05 Muto im WM-Schaufenster

Zunächst hielt Yoshinori Muto mit Bundesligist FSV Mainz 05 die Klasse. Nun betritt der Mittelstürmer gegen Kolumbien die WM-Bühne mit Japan - und das Schaufenster.

Auf dieses Spiel hat Yoshinori Muto hingefiebert. Der WM-Auftakt der japanischen Nationalmannschaft gegen Kolumbien ist das erste WM-Spiel für den 25-Jährigen Mainz 05-Stürmer.

Performance wichtig für Mainz

24 Partien für die Nationalmannschaft hat Muto bereits absolviert. Dabei traf er zwei Mal in Freundschaftspielen. In der WM-Vorbereitung steuerte er zwei Vorlagen bei. Die WM 2018 kann für ihn zum Schaufenster werden. Wie sich der Japaner dann dort verkauft, ist auch für Mainz 05 wichtig. Der Angreifer hat nur noch bis 2019 einen Vertrag. Die Mainzer würden ihn deshalb gerne diesen Sommer verkaufen – für eine möglichst hohe Ablösesumme.

"Das ist ein Nebeneffekt, klar. Es ist ja automatisch so, dass die Klubs bei einer WM genau hinschauen. Und wenn Yoshi gut spielt und Tore schießt, dann ist das selbstverständlich gut für ihn.“

Rouven Schröder, Sportvorstand FSV Mainz 05

Der VfL Wolfsburg und andere Clubs haben bereits an Schröders Tür angeklopft. Noch fehlt jedoch das ganz große, lukrative Ablöse-Angebot für den Stürmer. Dies könnte sich bereits mit Mutos erstem WM-Auftritt gegen Kolumbien ändern.

Siebenfache Bundesliga-Power

Beim viermaligen Asienmeister Japan wird allgemein viel von den Bundesliga-Profis um Dortmunds Shinji Kagawa abhängen. Mit Gotoku Sakai (Hamburger SV), Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt), Yoshinori Muto (Mainz 05), Yuya Osako (1. FC Köln) sowie Takashi Usami und Genki Haraguchi (Fortuna Düsseldorf) berief Japan-Coach Akira Nishino insgesamt sieben Spieler aus der ersten und zweiten Bundesliga in sein Aufgebot für die WM.

Fußball | WM 2018 Die Südwest-Fußballer bei der WM

Mario Gomez hofft wieder (Foto: Imago, imago/Jan Huebner)
Steh-Auf-Männchen Mario Gomez: der Wechsel zum VfB Stuttgart tat dem 32-Jährigen gut. Er bekam den Vorzug vor Nils Petersen und darf mit zur WM nach Russland. Nach 2010 ist es seine zweite WM-Teilnahme. Imago imago/Jan Huebner Bild in Detailansicht öffnen
Seine rasante Entwicklung beim VfB Stuttgart ist auch den Franzosen nicht verborgen geblieben. Der 22-jährige Benjamin Pavard absolvierte alle 34 Bundesliga-Spiele und ist Teil der Equipe Tricolore in Russland. Imago imago/PanoramiC Bild in Detailansicht öffnen
Leon Balogun vom 1. FSV Mainz 05 hat den Sprung zur WM in Russland geschafft. Der Defensivspezialist wurde vom nigerianischen Coach Gernot Rohr in den endgültigen WM-Kader berufen. Imago imago/ZUMA Press Bild in Detailansicht öffnen
Zunächst hielt Yoshinori Muto mit Bundesligist FSV Mainz 05 die Klasse. Nun steht der Mittelstürmer beim viermaligen Asienmeister Japan im WM-Aufgebot. Imago imago/Sven Simon Bild in Detailansicht öffnen
Pünktlich zum Bundesliga-Endspurt drehte der Hoffenheimer Andrej Kramaric mächtig auf. 13 Tore und acht Vorlagen steuerte er in 34 Spielen bei. Auch das kroatische Nationalteam wird seine Tore bei der WM in Russland benötigen. Imago imago/Grubisic Bild in Detailansicht öffnen
Auch Kramarics Hoffenheimer Teamkollege Steven Zuber reist zur WM nach Russland. Der Flügelspieler ist seit 2017 Schweizer Nationalspieler, erzielte drei Treffer in zehn Partien. Imago Imago Bild in Detailansicht öffnen
Aus der 2. Liga zur WM: Rúrik Gíslason vom SV Sandhausen gehört seit Jahren zum Stamm der isländischen Nationalmannschaft. Der Angreifer wird sich besonders freuen, denn die EM hatte er 2016 wegen einer Verletzung verpasst. Imago imago/foto2press Bild in Detailansicht öffnen
Erst die unerwartete Nominierung für den vorläufigen WM-Kader, dann das erste Länderspiel – und jetzt die Heimreise aus dem Trainingslager. Knapp nicht gereicht hat es für den Freiburger Torjäger Nils Petersen. Imago imago/Nordphoto Bild in Detailansicht öffnen
Er war ebenfalls beim Trainingslager dabei und wurde dann doch aussortiert: Marcin Kaminski, polnischer Innenverteidiger des VfB Stuttgart. Er kam bei den Schwaben in der abgelaufenen Saison auf 23 Einsätze. Imago Imago Bild in Detailansicht öffnen
Knapp war es auch für den Hoffenheimer Keeper Gregor Kobel (in der Bundesliga noch ohne Einsatz). Er wurde vom Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic zwar in den vorläufigen WM-Kader berufen, verpasste jedoch den Sprung ins finale Aufgebot. Imago Imago Bild in Detailansicht öffnen
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