Claudio Pizarro (Bremen) gegen Aaron (Mainz), im Hintergrund links Robin Quaison (Mainz) (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Bundesliga | FSV Mainz 05 Schwarz: "Wollen gegen Bremen wieder unser Mainz-05-Gesicht zeigen"

Der FSV Mainz 05 liegt aktuell auf Platz 13 und hat zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang 16. Dennoch wächst vor dem Gastspiel bei Werder Bremen der Druck auf die Mannschaft von Trainer Sandro Schwarz.

Das Ziel in der Partie bei den Hanseaten (Samstag, 15:30 Uhr) ist ganz klar: Etwas Zählbares mitbringen, sprich einen Erfolg oder zumindest ein Remis einfahren.

Zuletzt fast nur Pleiten

Denn die 05er wollen ihren Negativtrend beenden. Sechs teils deftige Pleiten setzte es in den letzten sieben Spielen: 0:3 beim FC Augsburg, 1:5 gegen Bayer Leverkusen, 0:3 beim VfL Wolfsburg, 1:2 bei Hertha BSC, 0:1 gegen Borussia Mönchengladbach und 0:6 beim FC Bayern. Nur das 3:0 gegen den FC Schalke 04 am 23. Spieltag war ein positiver Ausreißer.

"Müssen in Bremen die letzten Prozente herausholen"

Der Druck ist also da. Dementsprechend will Coach Schwarz seine Mannschaft einstellen. "Wir hatten in den letzten Wochen keine gute Phase. Das haben wir mit den Spielern zusammen reflektiert. Wir hatten einen Spannungsabfall, als der Abstand nach unten immer größer wurde. Das gilt es nun wieder zu ändern. Wir müssen in Bremen die letzten Prozente herausholen", sagte Schwarz.

Schwarz hat in der Länderspielpause versucht, dem Spannungsabfall mit Einzelgesprächen zu begegnen. "Die Jungs haben im Training gut mitgezogen", bescheinigte er seiner Mannschaft zudem eine gute Vorbereitung. Doch er weiß auch, dass es die 05er nun auf den Platz bringen müssen: "Es bricht jetzt die letzte Phase der Saison an. Wir wollen endlich wieder unser Mainz-05-Gesicht zeigen."

"Wir wissen, wie es geht"

Schwarz weiß aber auch um die Schwere der Aufgabe: "Werder hat 2019 noch kein Spiel verloren. Das wird sehr schwierig für uns." Dennoch ist er sich sicher, dass sein Team in Bremen punkten kann: "Sicher haben uns die Ergebnisse in letzter Zeit frustriert, aber wir wissen, wie es geht. Das haben wir gegen Bremen auch im Hinspiel (2:1 für Mainz, Anm. d. Redaktion) oder auch in anderen Spielen der Hinrunde gesehen."

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