Pablo de Blasis vom FSV Mainz 05 bejubelt das 1:0 gegen RB Leipzig (Foto: Imago, Jan Huebner)

Bundesliga | FSV Mainz 05 Mainz holt wichtigen Dreier gegen Leipzig

Ein ganz wichtiger Sieg für den FSV Mainz 05: Gegen RB Leipzig gewannen die Rheinhessen am 32. Spieltag der Bundesliga mit 3:0 (1:0).

Mainz klettert durch den Sieg in der Tabelle auf Rang 14. Die Elf von Trainer Sandro Schwarz hat nun drei Punkte Vorsprung auf Wolfsburg auf dem Relegationsrang. Auf den ersten direkten Abstiegsplatz, den derzeit der HSV innehat, sind es sogar fünf Zähler - bei noch zwei Spieltagen.

Leipzig verliert den Anschluss an Hoffenheim

Pablo de Blasis per Foulelfmeter (29. Minute), Alexandru Maxim (85.) und Debütant Bote Baku (90.) erzielten die Tore. Leipzigs Naby Keita sah die Gelb-Rote Karte (90.+5). Durch die Niederlage im 100. Bundesligaspiel von Trainer Ralph Hasenhüttl liegt RB auf Platz sechs bereits fünf Punkte hinter 1899 Hoffenheim auf Rang vier. Sogar die Qualifikation für die Europa League ist in Gefahr.

Die Tage vor der Partie waren bei beiden Klubs von Spekulationen rund um die sportliche Leitung geprägt. Hasenhüttl wurde als möglicher Nachfolger von Niko Kovac bei Eintracht Frankfurt gehandelt. RB-Sportdirektor Ralf Rangnick ist angeblich ein Kandidat auf das Erbe von Teammanager Arsene Wenger beim FC Arsenal. FSV-Sportvorstand Rouven Schröder wird mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht.

Mainz zu Beginn noch nicht auf der Höhe

Vor 30.083 Zuschauern in der Mainzer Arena gehörte die Anfangsphase eindeutig den Leipzigern. Yussuf Poulsen (10.) und Nationalspieler Timo Werner (11.) hätten die Gäste eigentlich in Führung bringen müssen. Die Mainzer leisteten sich einen haarsträubenden Patzer in der Defensive nach dem andern. Dass die Gastgeber nach einer Viertelstunde nicht in Rückstand lagen, war äußerst glücklich für den FSV.

De Blasis bricht den Bann

Auch danach war den Mannschaften anzumerken, dass es für beide um viel ging. Die Intensität der Partie war extrem hoch. Beide Teams warfen alles in die Waagschale, es war teilweise ein offener Schlagabtausch. Dabei waren die Leipziger, die ohne Emil Forsberg, Marcel Halstenberg und Marcel Sabitzer auskommen mussten, fußballerisch besser. Die Mainzer, bei denen Leon Balogun, Suat Serdar und Emil Berggreen fehlten, kamen über den Kampf. Der Einsatz wurde belohnt. Nach einem angeblichen Foul von RB-Verteidiger Dayot Upamecano an FSV-Stürmer Yoshinori Muto entschied Schiedsrichter Bastian Dankert (Rostock) auf einen fragwürdigen Strafstoß. Der Argentinier De Blasis verwandelte mit viel Glück.

Nach der Führung blühten die Mainzer auf und brachten Leipzig ein ums andere Mal in Verlegenheit. Auf der Gegenseite hatte Keita noch eine Möglichkeit (45.+1). Auch nach dem Seitenwechsel wurde vor allen von den Mainzern um jeden Zentimeter gekämpft, Torchancen waren zunächst aber Mangelware. Nach einer knappen Stunde erhöhte der FSV den Druck, das Team von Trainer Sandro Schwarz suchte die Entscheidung. Leipzig versuchte es weiter mit spielerischen Lösungen. In der letzten Viertelstunde setzten die Gäste alles auf eine Karte, Mainz konnte immer wieder kontern und erzielte letztlich noch zwei Treffer.

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