Berlins Salomon Kalou (li.) und der Mainzer Stefan Bell kämpfen um den Ball (Foto: picture-alliance / dpa)

Bundesliga | FSV Mainz 05 Mainz bleibt auch gegen Hertha torlos

Der FSV Mainz 05 hat es auch im vierten Spiel in Serie nicht geschafft, einen Treffer zu erzielen. Gegen Hertha BSC schaffte die Mannschaft von Trainer Sandro Schwarz Zuhause nur ein 0:0.

In der mit 22.408 Zuschauern einmal mehr nur mäßig besetzten Mainzer Arena waren die Gastgeber zu Beginn die aktivere Mannschaft. Die mit einem Altersdurchschnitt von 22,4 Jahren einmal mehr blutjunge Startelf der 05er zeigte sich wenig beeindruckt vom starken Saisonstart der Berliner und legte vom Anpfiff weg den Vorwärtsgang ein.

Der 18-jährige Jonathan Burkardt (9. Minute ) und Jean-Philippe Mateta (11.) hatten die ersten guten Möglichkeiten. "Die Kunst ist nicht, nach zehn Jahren einmal Bayern zu schlagen.

Ibisevic trifft nur den Pfosten

Berlin wagte sich erst nach rund 20 Minuten langsam aus der Deckung. Dann allerdings hatte Vedad Ibisevic (26.) prompt die bis dato beste Chance des Spiels. Sein Kopfball-Aufsetzer aus acht Metern landete aber am Pfosten.

Mainz vorne zu harmlos

Auf der Gegenseite wurde derweil zunehmend deutlich, warum die Mainzer in den ersten sechs Saisonspielen nur vier Treffer erzielt hatten. Viele Offensivaktionen scheiterten am finalen Zuspiel, Jean-Philippe Gbamin (38.) und Ridle Baku (42.) fehlte bei ihren Möglichkeiten zudem das entscheidende Quäntchen Glück und die Präzision. Zur Pause blieb es beim torlosen Unentschieden.

Dauer

Berlin mit den besseren Chancen

Im zweiten Durchgang änderte sich am Gesamteindruck zunächst wenig. Mainz war spielbestimmend, ließ jedoch nach vorne die Zielstrebigkeit vermissen und agierte oft zu überhastet. Die Berliner konzentrierten sich dagegen vor allem auf Konter. Durch Ibisevic (58.), einen abgefälschten Schuss von Salomon Kalou (64.) und einen Kopfball von Joker Davie Selke (65.) hatten sie dennoch die besseren Chancen.

Dann kam Mateta (70.) nach starker Flanke von Philipp Mwene frei zum Kopfball und verfehlte den Mainzer Führungstreffer nur knapp. Die Gastgeber suchten daraufhin in der Schlussphase noch einmal engagiert den Weg nach vorne, Hertha verlegte sich aufs Verteidigen.

Mainz liegt nun mit neune Punkten aus sieben Spielen auf Rang acht, kann allerdings am Sonntag noch abrutschen.

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