Schwarz und Bungert (Foto: Imago, Martin Hoffmann;)

Bundesliga | FSV Mainz 05 Niko Bungert – Mainzer Kapitän geht von Bord

Der Kapitän des FSV Mainz 05 geht von Bord: Niko Bungert beendet seine Profikarriere. Noch vier Spiele, vier Mal Bundesliga, vier Mal Fußball auf höchstem Niveau, dann ist Schluss. Zeit für Lobhudelei – ein Interview mit FSV-Cheftrainer Sandro Schwarz.

Am Sonntag ist Niko Bungert Studiogast bei Flutlicht. Versuchen Sie bitte Nico Bungert in nur drei Worten zu beschreiben.

Sandro Schwarz:   Das ist schwierig (lacht) – das ist meine Beschreibung. Da reichen keine drei Wörter. Er ist ein toller Mensch, ein toller Charakter, eine tolle Persönlichkeit. Er hat als Spieler sehr viel geleistet, auch jetzt wieder in schwierigen Momenten. Es ist einfach wunderbar mit ihm Zeit zu verbringen.

Sie haben es angesprochen, es ist schwierig ihn zu beschreiben. Er ist auch wirklich schon eine lange Zeit dabei. Er ist ein Mainzer Original geworden. Was hat ihn über all die Jahre auf dem Platz besonders ausgezeichnet?

Sandro Schwarz: Er schmeißt alles rein, was er hat: sein ganzes Talent, seine ganze Qualität zu verteidigen, im Training, in den Spielen, seine ganze Energie. Das spüren die Leute und deswegen war er und ist er immer noch Publikumsliebling. Auch bei uns, weil er einfach herausragend auf dem Platz alles gibt für diesen Klub, er identifiziert sich komplett mit den Menschen hier.

Was ist es, was ihn menschlich auszeichnet?

Sandro Schwarz: Seine Ehrlichkeit, seine auch Aufrichtigkeit, seine Haltung, seine Emotionalität. Er ist ein Fußballprofi, der mit Herz dabei ist und alles gibt von seinem Körper her, von seinem Kopf her. Und das spürt man bei ihm.

Was wünschen Sie ihm für die Zeit nach dem Ende seiner Profikarriere?

Sandro Schwarz: Ich wünsche ihm, dass er diese freie Zeit erstmal genießt, mit seiner Familie. Und auch das ganze Revue passieren lässt, reflektiert, seine ganze Karriere, die großartig war. Und dann aber auch wieder genau diese Energie und Kraft aufbringt für uns weiterhin im Klub zu arbeiten.

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