Ridle Baku (Foto: Imago, Anke Waelischmiller/SVEN SIMON;)

Bundesliga | FSV Mainz 05 Ridle Baku will gegen Leipzig zurück auf den Platz

Ridle Bakus Stern in der Bundesliga ging in der letzten Saison gegen RB Leipzig auf. Nun will Baku mit Mainz 05 gegen Leipzig nach überstandener Verletzung wieder angreifen.

Das letzte Aufeinandertreffen mit Leipzig haben viele Mainzer Fans noch in bester Erinnerung. Mit einem deutlichen Sieg holten die 05er im April entscheidende Punkte für den Klassenerhalt und ein junger Mann aus der zweiten Mannschaft trumpfte bei seinem Bundesliga-Debüt groß auf. Dabei begann der Tag für den 19-Jährigen kurios.

Es ist der 29. April 2018. Ridle Baku sitzt im Mannschaftsbus der U23 und fährt Richtung Freiburg. Auf einen Parkplatz muss er plötzlich aussteigen, ein Auto bringt Ihn zurück nach Mainz. Direkt ins Mannschaftshotel der Profis. Dort erklärt ihm Trainer Sandro Schwarz, dass er gegen Leipzig ran muss und zwar von Beginn an.

Baku überzeugt und trifft sogar beim Debüt zum 3:0-Endstand. Der gebürtige Mainzer trifft auch im nächsten Spiel in Dortmund und ist danach eine feste Größe. Er steht in jedem Spiel von Beginn an auf dem Platz - bis zum 21. Oktober. Das Syndesmoseband des gebürtigen Mainzers reist beim Auswärtsspiel gegen Gladbach - Baku muss acht Wochen pausieren.

Keine Geschenke

Pünktlich zum Spiel gegen Leipzig ist er nun wieder fit. Doch mit Gastgeschenken am 3. Advent rechnet bei den Rheinhessen niemand. Das Ziel für Sonntag ist klar: Bestmöglich punkten!

Obwohl Leipzig als Tabellenvierter wohl eher die Favoritenrolle innehat, tangiert das Sportvorstand Rouven Schröder nicht im Geringsten. Er geht davon aus, dass die Rheinhessen mithalten können. "Ich sehe Chancen für uns", gibt sich der 42-jährige optimistisch und auch der Trainer Sandro Schwarz will in Leipzig am liebsten drei Punkte mit nach Hause nehmen.

"Keiner soll denken, dass wir gegen solche Gegner nichts zu verlieren hätten. Wir müssen angefixt sein von der Möglichkeit, drei Punkte zu holen!"

Mainz 05-Trainer Sandro Schwarz

Ein klares Statement in Richtung des Clubs aus dem Osten, der sich als einziger Bundesligist aus der Europa-League verabschiedete.

Leipziger EL-Aus kein Vorteil

In Mainz rechnet aber keiner mit größeren Auswirkungen auf das Spiel am Sonntag. Schwarz hat einen anderen Fokus. "Wir bewerten sie nach ihren Topleistungen in der Liga. Da stehen sieben Siege und ein Unentschieden." Aber auch eine Niederlage letzte Woche. Und die dürfte gutes Material in Sachen Anschauungsunterricht für die Videoanalyse liefern. In der Hauptrolle der SC Freiburg. Die Breisgauer haben gezeigt, wie man Leipzig in der Liga besiegt. Und zwar deutlich – beim souveränen 3:0-Heimsieg.

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