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Freiburg gegen Mainz - Zwei Teams, die auch ohne große Kohle in der Bundesliga gut mitmischen. Dennoch sprechen dieses Wochenende folgende Gründe für einen Mainzer Sieg.

1. Derby-Niederlage als Warnschuss

Die schmerzhafte 0:2-Derby-Niederlage im DFB-Pokal gegen den Drittligisten 1. FC Kaiserslautern hat bei den Nullfünfern allen bewusst werden lassen, dass es ohne hundertprozentigen Willen nicht reicht. Das die Rheinhessen eine Trotzreaktion zeigen können, konnte man im letzten Jahr sehen, als sie nach dem Zweitrunden-Aus im Pokal gegen Augsburg einen 2:1-Sieg gegen Werder Bremen folgen ließen. (Lesen Sie auch: Fünf Gründe, warum der SC Freiburg Mainz 05 schlägt)

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2. Freiburg mit Auftaktschwäche

Der letzte Auftakt-Sieg der Freiburger liegt schon 18 Jahre zurück. Seit 2001 hat Freiburg sechs seiner elf Auftakt-Partien verloren. Fünfmal reichte es zum Unentschieden. Die Chance für die Mainzer .

3. Gegen keinen läuft es besser

Die letzten drei Spiele gegen die Breisgauer haben die Rheinhessen allesamt gewonnen und dabei 10:1-Tore erzielt. Gegen keinen Bundesligisten lief es besser. Bei letzten Aufeinandertreffen schenkten die Mainzer dem SC zuhause sogar ein 5:0 ein.

4. Onisiwos Tor-Garantie

Drei Spiele - Drei Tore. Er trifft immer gegen Freiburg - Karim Onisiwo. Der Österreicher hat gegen keinen anderen Club dreimal getroffen und soll wie schon gegen Kaiserslautern den verletzten Mateta in der Sturmspitze vertreten.

5. Mainz hat aufgerüstet

Die Rheinhessen haben in diesem Sommer doppelt so viel Geld in neue Spieler investiert wie der Gegner aus Freiburg und mit diesem gezielt die Abwehr und das zentrale Mittelfeld gestärkt. Ronael Pierre-Gabriel kam für 5,5 Millionen Euro aus Monaco, Edimilson Fernandes für 7,5 Millionen Euro von West Ham United und zuletzt kam auch noch Innenverteidiger Jeremiah St. Juste für 9 Millionen Euro von Feyenoord Rotterdam. Ob mehr Geld auch mehr Tore bedeutet bleibt abzuwarten. Die Zahlen sprechen jedoch für Mainz 05.

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