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Ende Dezember ist Martin Schmidt zum FSV Mainz 05 zurückgekehrt - als Sportdirektor. Nach dem Ende der Transferperiode und vor dem Spiel gegen Union Berlin zieht der Schweizer eine erste Bilanz.

Zusammenraufen, Mentalität und Hoffnung schüren. Diese Begriffe verwendet Martin Schmidt bei der Antwort auf die Frage nach der aktuellen Lage beim Tabellenvorletzten der Bundesliga. Auf dem Platz wurde in dieser Woche sehr intensiv an Automatismen gearbeitet, die Handschrift des neuen Trainers Bo Svensson ist, auch in den Spielen, bereits sehr gut zu erkennen. "Es gab phasenweise sehr gute Spiele", sagt Schmidt und denkt hier nicht nur an den 3:2 Sieg gegen das Spitzenteam RB Leipzig. "Wir hatten einige sehr gute Halbzeiten, und auch gegen Wolfsburg haben wir 60 Minuten nichts zugelassen. Hier waren wir offensiv nicht durchschlagskräftig genug"

Vom Trainer zum Sportdirektor

In seine neue Funktion und die damit verbundenen Aufgaben hat sich Martin Schmidt mittlerweile sehr gut eingearbeitet. "Der Monat war ein Schnellkurs im Sportdirektorenjob, und das mitten in der Transferzeit. Es gibt keinen hektischeren Monat als den Januar", ist der Schweizer froh, dass der als Sportvorstand zurückgekehrte Christian Heidel ihm jederzeit hilfreich zur Seite steht. Den Wechsel von der Trainerbank, nach seiner Zeit in Mainz betreute Schmidt in der Bundesliga noch den VfL Wolfsburg und den FC Augsburg, auf den Posten des Sportdirektors, bereut er nicht: "Ich fühle mich sehr wohl, ich schau mir zwar das Training an, mal auf dem Platz oder aus der Distanz, aber das Spielfeld und die Kabine gehört einzig allein dem Trainer. Ich sehe mich auf und neben dem Platz als Bindeglied zwischen Profimannschaft und Vorstandsebene."

SIeben Punkte auf den Relegationsplatz

Natürlich weiß auch Martin Schmidt, dass sich die Lage im Abstiegskampf nach den Erfolgen der Konkurrenz am letzten Wochenende nicht verbessert hat. Auch er kann die Tabelle lesen und sieht, dass der Abstand auf den Relegationsplatz 16 und den rettenden 15. Platz auf jeweils sieben Zähler angewachsen ist. Und die Spiele werden weniger. Wird der Klassenerhalt jetzt zum Glücksspiel?: "Nein, ein Glücksspiel wird es nicht werden, auch wenn man phasenweise mit Sicherheit auch etwas Spielglück braucht", sagt Schmidt im SWR Sport Interview und verweist auf die teilweise seltsamen Entscheidungen der Videoassistenten bei den Pokalspielen im Laufe der Woche. Doch in erster Linie muss man sich, so Schmidt weiter "alles andere erkämpfen und sich das Glück erarbeiten." Das Ziel dabei sind mindestens sechs Siege in den noch ausstehenden 15 Spielen und ein Punktekonto von annähernd 30 oder knapp drüber. Andererseits sind sie in Mainz aber auch realistisch, dass die Reise auch in die zweite Liga gehen kann: "Wir kämpfen jetzt um alles, dass es in die Richtung geht, die wir uns erhoffen. Aber man muss sich keine Sorgen um Mainz machen, wenn es wieder einmal einen Schritt zurückgeht. Dann werden wir uns zusammenrotten, neu aufstellen und kommen wieder zurück."

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