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Nach der Niederlage in Stuttgart ist der Abstand des 1. FSV Mainz 05 auf Relegationsplatz 16 auf sieben Punkte gewachsen. Mainz-Coach Bo Svensson hofft, dass sich das möglichst zeitnah ändert.

Seit knapp einem Monat ist Bo Svensson neuer Cheftrainer beim 1. FSV Mainz 05. Der Däne, und dafür haben sie den ehemaligen Innenverteidiger zurückgeholt, hat eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie sein Team in der Bundesliga erfolgreich sein könnte. Ansatzweise hat man dies bereits beim überraschenden Punktgewinn in Dortmund und, noch erfolgreicher, beim Sieg gegen den Tabellenzweiten RB Leipzig erkennen können. Aber, und das ist für Bo Svensson entscheidend, eben nur ansatzweise. "Wir haben inhaltlich immer noch viele Themen", umschreibt der Coach die Probleme seiner Mannschaft und denkt hier insbesondere an die mangelnde Konstanz und Durchschlagskraft in der Offensive. "Das ist schon noch ein Stück weit weg von meiner Vorstellung, wie eine von mir trainierte Bundesligamannschaft spielen muss."

Viel Luft nach oben

Was das große Ziel angeht, die Mission Klassenerhalt erfolgreich zu gestalten, sieht Svensson noch viel Luft nach oben. "Wir müssen uns in all diesen Bereichen schnellstmöglich verbessern", kann auch der Trainer die Tabelle lesen. Und in dieser ist der Abstand auf das rettende Ufer nach den Erfolgen der Konkurrenz am Wochenende wieder angewachsen. Jeweils sieben Punkte sind es auf Arminia Bielefeld auf Relegationsplatz 16 und die aufgrund des Torverhältnisses um einen Platz besser positionierte Hertha aus Berlin.

Abläufe passen noch nicht

Spielerisch sieht Svensson sein Team auf einem guten Weg, erhofft sich aber in der Gesamtheit noch mehr Konstanz. "Unser Pressing im Spiel gegen den Ball geht hoch und runter von der Intensität, das müssen wir verbessern und auf ein höheres Niveau bringen", sagt der Coach, der auch im letzten Drittel noch Verbesserungspotential sieht. "Das eine Rad dreht sich noch nicht konstant in das nächste. Das braucht Zeit, die wir aber in unserer Situation nicht haben."

Ähnliches gilt auch für die Situation im Sturm der 05er. Nach dem Abgang von Jean-Philippe Mateta ist Robin Quaison mit gerade einmal zwei Treffern Toptorjäger - neben Innenverteidiger Moussa Niakhaté. Jeweils einmal erfolgreich waren, aus der Abteilung Sturm, die Herren Burkardt und Onisiwo. "Die haben eigentlich gute Spiele abgeliefert, bis in den Sechzehner", kennt der Trainer die Defizite. "Ganz vorne fehlen noch Effizienz und der letzte Punch. Hier müssen sie noch besser werden", sagt Svensson.

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