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Mit dem Thema Abstiegskampf hatte der 1. FSV Mainz 05 schon häufiger zu tun. Doch in dieser Saison scheint die Lage fast schon aussichtslos.

"Wir können auch die Tabelle lesen und wissen, dass es eine sehr schwere Aufgabe ist". Das sagt der Mainzer Trainer Bo Svensson vor dem Auftakt der Rückrunde am Samstag (15:30 Uhr - live in SWR1 Stadion) gegen RB Leipzig.

Natürlich ist der Coach mit seiner persönlichen Bilanz von nur einem Zähler aus drei Spielen nicht zufrieden. Und natürlich weiß auch er, dass sich die Lage nach den Erfolgen von Köln und Bielefeld weiter verschlechtert hat. Für den Dänen aber geht es um mehr als nur um den Tabellenplatz und Punkte: "Wir können es sowieso nicht beeinflussen, wie die Gegner spielen. Wir ärgern uns über die Niederlage gegen Wolfsburg, aber für uns steht die Entwicklung der Mannschaft im Fokus. Wir wollen uns über die Spiele verbessern", so Svensson.

Blickrichtung nach vorne

Dass diese Entwicklung unter Umständen mit dem Umweg über die 2. Bundesliga verbunden ist, dürfte den Verantwortlichen klar sein. So weiß auch Sportdirektor Martin Schmidt, dass in der Bundesliga noch kein Team mit sieben Punkten nach der Vorrunde den Klassenerhalt geschafft hat.

"Wir sind realistisch, aber am 17. Spieltag ist auch noch niemand abgestiegen. Vielleicht können wir das ja schaffen", hat der Schweizer seinen, wenn auch bescheidenen Optimismus, noch nicht ganz verloren. "Der erste Schritt ist, dass wir jetzt endlich einen Dreier holen. Das wird dann Mut und Rückenwind geben. Wir müssen die Herausforderung ins Positive drehen und den Bock am Horn packen." Ob sich hier ausgerechnet der rote Bulle aus Leipzig an den Hörnern packen lässt, entscheidet sich am Samstagnachmittag.

Leipzig die am besten spielende Mannschaft in Deutschland

Für Coach Bo Svensson, der Leipzig als das derzeit "best-spielende Team in Deutschland" bezeichnet, geht es jetzt darum, auch einmal gegen ein absolutes Top-Team zu bestehen. Phasenweise hat das ja bereits in München und gegen Dortmund geklappt. Abgestellt werden sollten dann aber die individuellen Fehler der vergangenen Wochen.

Mateta Ersatz und weitere Verstärkungen gesucht

Nach dem Abgang ihres Topstürmers Jean-Philippe Mateta, der zunächst für eineinhalb Jahre an Premier-League-Klub Crystal Palace ausgeliehen wird, wollen die Mainzer nochmals auf dem Transfermarkt tätig werden. "Wir wollen noch den ein oder anderen Impuls ins Team setzen", erklärte Sportdirektor Martin Schmidt. Dabei werde der Markt sowohl nach offensiven als auch nach defensiven Verstärkungen sondiert.

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