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Am 31. Oktober würde Fritz Walter seinen 100. Geburtstag feiern: 100 Jahre – 100 Tage je eine Geschichte über den großartigen Fußballer und Menschen - mal kürzer, mal länger, aber immer spannend, interessant und manchmal auch überraschend.

Am 2. Juni 1999 durfte Fritz Walter die Gründung seiner eigenen Stiftung verkünden: der Fritz-Walter-Stiftung. Hauptanliegen der Stiftung, die vom Land Rheinland-Pfalz, dem 1. FC Kaiserslautern und dem DFB getragen wird, ist die Förderung des Jugendfußballs. Dazu hat sie zahlreiche Wettbewerbe ins Leben gerufen wie beispielsweise eine offizielle Fußballmeisterschaft für weiterführende Schulen in Rheinland-Pfalz oder die Fritz-Walter-Grundschulturniere für die kleineren Kicker. Vereine, die sich besonders um den Fußball-Nachwuchs kümmern, werden von der Stiftung mit dem Fritz-Walter-Preis ausgezeichnet.

Partnerschaft mit Ungarn

Im Gedenken an das legendäre Finale 1954 gegen Ungarn hat die Stiftung auch eine Partnerschaft mit der ungarischen Jenö Buzánszki-Stiftung. Mit einem Austauschprogramm wollen die beiden Stiftungen die Freundschaft zwischen deutschen und ungarischen Jugendfußballern fördern. Übrigens wollte Fritz Walter zunächst gar keine eigene Stiftung. Schließlich sei er doch Repräsentant der Sepp-Herberger-Stiftung. Letztendlich ließ er sich aber doch überzeugen.

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