Die Spielerinnen der TSG Hoffenheim laufen stehen im Kreis und Arm in Arm auf dem Spielfeld und feiern ihren Sieg in den Playoffs der UEFA Frauen Champions League bei FC Rosengård. (Foto: Imago, Eibner)

Fußball | Frauen-Champions-League

Hoffenheim noch einen Schritt von der Champions League entfernt

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Mit einem 3:0-Auswärtssieg im Rücken will das Frauenteam der TSG Hoffenheim am Mittwoch gegen den FC Rosengård in die Gruppenphase der UEFA-Champions-League einziehen.

Die Euphorie war riesig nach dem Auswärtserfolg der TSG Hoffenheim beim FC Rosengård. "Ein gutes Ergebnis und ein gutes Spiel", sagte TSG-Coach Gabor Gallai und lobte dabei vor allem die Effizienz seiner Mannschaft in der Chancenverwertung. Denn das klare Ergebnis täuscht ein wenig über den engen Spielverlauf hinweg. Rosengård hat vor allem in der zweiten Halbzeit gezeigt, dass die Schwedinnen jederzeit in der Lage sind, für immense Torgefahr zu sorgen. Genutzt hat es ihnen jedoch nichts. Und so ist das 3:0 im Hinspiel auch ohne die vor der Saison abgeschaffte Auswärtstor-Regel eine komfortables Polster für den Einzug in die Gruppenphase der UEFA-Champions-League.

Nicole Billa und Chantal Hagel sind bereit für stressige Champions-League-Wochen

Für Trainer Gallai ist "Belastungssteuerung" das Gebot der Stunde. Das Rückspiel in den Champions-League-Playoffs (Mittwoch, ab 19 Uhr im Livestream auf SWR Sport) ist bereits das sechste Pflichtspiel in der noch jungen Saison. Daher nutzte der 42-Jährige das Sonntagsspiel gegen die Aufsteigerinnen des 1. FC Köln (2:1 durch die Tore von Franziska Harsch und Laura Wienroither), um "die Rotationsmaschine anzuwerfen" und wichtige Spielerinnen für Mittwoch zu schonen. Für die Hoffenheimer Top-Torjägerin Nicole Billa, die im Hinspiel erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, ist der Stress jedoch eine gute Sache: "Ich freue mich auf diese Herausforderung", sagte sie im Interview mit SWR Sport, "und wir haben uns das ja auch so gewünscht".

Chantal Hagel, die sich im Hinspiel zunächst einen Finger gebrochen und dann mit einem Traumtor aus etwa 35 Metern zum 3:0-Endstand getroffen hatte, wird am Mittwoch wieder zur Verfügung stehen. Ein erneuter Erfolg gegen den FC Rosengård könnte die riesige Euphorie im Kraichgau dann noch einmal steigern.

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