Theresa Merk bei der Verleihung der Urkunden des Fußball-Lehrer-Lehrgangs durch den DFB (Foto: Imago, Revierfoto)

Frauen-Fußball | Personalie Theresa Merk steht vor einer großen Karriere

Theresa Merk wird ab Sommer neue Co-Trainerin der Fußball-Frauen des VfL Wolfsburg. Der 29-Jährigen, die in Ravensburg geboren und aufgewachsen ist, wird eine große Karriere prophezeit.

Die ersten größeren Schritte ihrer Trainer-Laufbahn geht Merk nun also in Wolfsburg, dem aktuellen Tabellenführer der Frauen-Bundesliga. Aktuell arbeitet sie als Verbandssportlehrerin für den Fußballverband Mittelrhein, war im Wintertrainingslager der Wolfsburgerinnen in Portugal aber schon als Hospitantin mit dabei.

Dabei kam sie erst spät zum Fußball. Als Kind war Merk Eiskunstläuferin, bis sie darauf keine Lust mehr hatte. Und mit 14 Jahren anfing, zu kicken - weil sie keine Einzelsportart mehr betreiben wollte.

Im Kurs zusammen mit Andreas Hinkel

Merk merkte wohl schnell, dass es für eine "große aktive Karriere" eher nicht reicht. Daher fokussierte sie sich frühzeitig auf den Job der Trainerin. Inzwischen ist sie stolze Inhaberin der A-Lizenz - und diese erwarb sie als einzige Frau zusammen mit 23 Männern. Mit dabei in ihrem Kurs war unter anderem Andreas Hinkel vom VfB Stuttgart. Merk ist die bisher jüngste Frau überhaupt mit der höchsten deutschen Trainer-Lizenz.

In Fachkreisen gilt die frühere Trainerin der Fußballerinnen des TV Derendingen aus Tübingen als potentielle Kandidatin als Bundestrainerin der Frauenfußballmannschaft. Doch das ist Zukunftsmusik. Bis Mai ist sie jetzt erst einmal noch Verbandstrainerin - und dann wartet die neue Aufgabe als Co-Trainerin beim VfL Wolfsburg.

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