Dennis Aogo (Foto: Imago, Herbert Rudel)

Bundesliga | VfB Stuttgart Der linke Dennis Aogo

Hochprofessionell und gutaussehend. So beschreiben seine Teamkollegen Dennis Aogo. Sportlich hält er sich schon seit fast 15 Jahren erstklassig. Seit dieser Saison spielt der Abwehrmann beim schwäbischen Club VfB Stuttgart.

Dabei ist er ein echter Badener. Geboren in Karlsruhe. Linksfuß. Linkshänder. Ein richtig cooler Typ, dieser Dennis Aogo. Seine ersten Bundesligaschritte machte er als 17-Jähriger 2004 beim SC Freiburg. Sein Bundesligadebüt gab er bei einer 0:4-Klatsche des Sportclub beim Hamburger SV. Vom SV Waldhof Mannheim war er zwei Jahre vorher in den Schwarzwald gekommen.

Der Dauerbrenner

Mit 15 Jahren gehörte er zur Freiburger Fußballschule. Drei Jahre lebt er dort, wurde zum Profi ausgebildet und auf das Leben und die Fußballer-Karriere vorbereitet. Für den Sportclub absolvierte er allerdings die wenigsten (15) seiner mittlerweile 229 Bundesligaspiele. Der Mann hat viel erlebt: 12 Länderspiele für Deutschland, die WM-Teilnahme 2010 in Südafrika (er bestritt das Spiel um Platz 3 gegen Uruguay) und jetzt Abstiegskampf mit Stuttgart (Vertrag bis 2019).

Der Hingucker

Auch optisch macht Aogo ordentlich was her. Dunkler Teint. Mutter Deutsche, Vater Nigerianer. Schwarze Haare - mal Irokese, mal Gelfrisur. Der Mann ist modebewusst. Im Anzug sogar Champions-League-reif. In Jeans und T-Shirt aber auch auf jedem Bolzplatz zu Hause. Seine Team-Kollegen sind beeindruckt.

Dauer

Der Soziale

Während seiner Zeit in Freiburg schob Aogo parallel ein freiwilliges soziales Jahr ein. Das hieß damals: samstags Bundesliga-Arena, unter der Woche Seniorenheim. Auch heute noch ist Dennis Aogo außerhalb des Platzes weiter engagiert. Er schloss sich der internationalen Bewegung "common goal" an. Zwei Prozent seines Jahresgehaltes spendet der Profi für soziale Projekte.

Auf dem Platz schenkt er sich und seinen Gegenspielern allerdings nichts. Der Badener im Trikot der Schwaben.

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