Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart (Foto: Imago, DeFodi)

Bundesliga | VfB Stuttgart Reschke: "30 Millionen sind für Pavard zu wenig"

Benjamin Pavard ist die Konstante beim VfB Stuttgart: Der 21-jährige Abwehrspieler hat in dieser Saison noch keine Minute gefehlt und steht längst auf dem Einkaufszettel vieler europäischer Topklubs. Nun hat VfB-Sportvorstand Michael Reschke Stellung bezogen.

"Benjamin Pavard ist eindeutig auf dem Weg vom Ausnahmetalent zum internationalen Topspieler. Wir sind dabei aktuell der ideale Klub für Ihn – und das fühlt er auch. Wenn dann in der Zukunft einmal ein Klub der europäischen Top 10 echtes Interesse an einer Verpflichtung hat, werden wir uns seriös zusammensetzen. Das wissen Benjamin und sein Berater", sagte Reschke der "Bild"-Zeitung.

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Pavard hatte seinen Vertrag erst vor wenigen Monaten bis 2021 verlängert. Zuletzt wurde in den Medien über eine Ausstiegsklausel für den Innenverteidiger spekuliert.

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"Würden noch nicht einmal die Tür öffnen"

Zumindest aber nach dieser Saison scheint es noch keine zu geben. "Wenn jetzt im Sommer ein Klub glaubt, ihn für 30 Millionen Euro Ablöse verpflichten zu können, hat sich dieser Klub geirrt", so Reschke über den französischen Nationalspieler weiter: "Wir würden noch nicht einmal die Tür für ein Gespräch öffnen."

Bundesliga | SCF- VfB Die Historie des kleinen Südwest-Derbys

Freiburg schlägt Stuttgart 4:0 (Foto: Imago, Imago)
Das erste Bundesliga-Heimspiel gegen Freiburg endete für den VfB und Eike Immel mit einem Debakel: 0:4 verloren die Schwaben im April 1994 gegen den Aufsteiger. Am Ende der Saison reichte es für die Freiburger knapp zum Klassenerhalt. Imago Imago Bild in Detailansicht öffnen
Ein Jahr später nahm der VfB erfolgreich Revanche und schlug die Freiburger mit 1:0. Das einzige Tor für die Schwaben erzielte Ludwig Kögl (rechts, Stuttgart), der von Oliver Freund (Freiburg) an den Haaren gezogen wird. Bild in Detailansicht öffnen
Im Oktober 1996 schlug der VfB die Freiburger mit 4:2, obwohl die Schwaben nach einer Roten Karte für Frank Verlaat eine ganze Stunde lang zu zehnt auskommen mussten. Stuttgart wurde in dieser Saison Vierter, der SC Freiburg musste als 17. absteigen. Imago Imago Bild in Detailansicht öffnen
Im Dezember 2000 trafen beide Teams im Viertelfinale des DFB-Pokals aufeinander. Krassimir Balakov brachte den VfB in Führung (Bild), Sebastian Kehl glich aus. In der Verlängerung war es Ioan Viorel Ganea, der die Schwaben ins Halbfinale schoss. Imago Imago Bild in Detailansicht öffnen
Eine der torreichsten Partien zwischen beiden Klubs gab es im August 2009: Nach torloser erster Halbzeit hieß es am Ende 4:2 für den VfB Stuttgart. Elson auf Seiten der Schwaben (2.v.r.) traf zwei Mal. Imago Imago Bild in Detailansicht öffnen
Im Januar 2011 jubelten die Freiburger in Stuttgart. 1:0 siegte der SC, das einzige Tor erzielte Johannes Flum. Die von Robin Dutt trainierten Freiburger wurden in der Saison 10/11 Neunter, der VfB landete unter Trainer Bruno Labbadia auf Rang zwölf. Imago Imago Bild in Detailansicht öffnen
Mehr Grund zur Freude hatten Bruno Labbadia (Mitte) und seine Stuttgarter im Halbfinale des DFB-Pokals im April 2013. Der VfB siegte mit 2:1. Im Finale unterlagen die Schwaben dann dem FC Bayern München mit 2:3. Imago Imago Bild in Detailansicht öffnen
Nur vier Tage nach dem Pokal-Hit bezwang der VfB den SC Freiburg erneut mit 2:1. Dennoch waren die Breisgauer das Überraschungsteam der Saison und wurden am Ende Fünfter. Imago Imago Bild in Detailansicht öffnen
Empörung bei den Freiburgern im Hinrunden-Spiel der aktuellen Saison. Nach 12 Spielminuten sah Caglar Söyüncü von Tobias Stieler die rote Karte für ein Handspiel. Danach kam der SC mit 0:3 gegen den VfB unter die Räder. Imago Imago Bild in Detailansicht öffnen

Reschke hofft darauf, dass Pavard auch nächste Saison für den VfB verteidigt: "Benjamin ist ein Herzstück unseres Teams. Und wir wollen ihn in der kommenden Saison auf jeden Fall im VfB-Dress sehen."

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