Caglar Söyüncü (SC Freiburg) klärt vor Lamdry Dimata (VfL Wolfsburg) (Foto: Imago, Achim Keller;)

Bundesliga | SC Freiburg Es wird eng für den SC Freiburg

Der SC Freiburg musste im Abstiegsduell gegen den VfL Wolfsburg eine 0:2-Niederlage hinnehmen. Dabei hatte das Team von Trainer Christian Streich mit einer alten Schwäche zu kämpfen.

Der SC Freiburg hat das Tore-Schießen verlernt. Da half auch nicht, dass Nils Petersen doch mitstürmen konnte, nachdem der DFB am Mittwoch überraschend die Gelb-Rot-Sperre aufgehoben hat. Denn auch bei der 0:2-Niederlage im Abstiegsduell gegen den VfL Wolfsburg war die fehlende Offensiv-Power das große Manko der Freiburger. Selbst vom Elfmeter-Punkt konnte Petersen nicht einschieben (90.). Stattdessen wurde der ehemalige Stuttgarter Daniel Didavi mit einem Doppelpack der Matchwinner (2./83.).

Die Gäste ließen in den ersten Minuten keinen Zweifel daran, ihre gute Serie in Freiburg (zuletzt vier Siege in Folge) fortsetzen zu wollen. Didavi traf nach einer missglückten Abwehraktion von Manuel Gulde aus gut 20 Metern. Im Anschluss machten die Wölfe aber nur das Nötigste und strahlten im Verlauf der ersten Halbzeit keinerlei Torgefahr mehr aus. Freiburg hingegen blieb vom Rückstand nicht lange beeindruckt.

Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwald-Stadion bestimmte das Team von Trainer Christian Streich, das daheim zuletzt zweimal hintereinander verloren hatte, zunächst das Spiel - allerdings ohne wirklich gefährlich zu werden. Im Angriff fehlte die Präzision.

Die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf stellt den SC Freiburg vor große Probleme. Weil auch Mainz 05 in Köln einen Punkt holte, haben die Breisgauer nur noch drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Kommende Woche kommt es dann zum direkten Duell mit den Rheinhessen. Anschließend trifft Freiburg auf den Hamburger SV und den 1. FC Köln.

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