Fans des FSV Mainz 05 im Freitagsspiel gegen Schalke 04 (Foto: Imago, Jan Huebner)

Bundesliga | FSV Mainz 05 Mainz protestiert gegen Terminplanung der DFL

Der Vorstand des FSV Mainz 05 hat in einem Brief an Christian Seifert, den Vorsitzenden der Geschäftsführung der DFL, Kritik an den Terminierungen der Spiele seiner Mannschaft für die restliche Saison geäußert.

Vor allem, dass das Heimspiel gegen den SC Freiburg Mitte April an einem Montag-Abend stattfindet, weckt den Unmut der Rheinhessen.

"Mainz 05 hat, wie alle anderen Bundesligisten seinerzeit auch, der Einführung der Montagsspiele zugestimmt. Voraussetzung dafür war die zu diesem Zeitpunkt nachvollziehbare Argumentation, den Teilnehmern an der Europa League mehr Regenerationszeit zu verschaffen. Bei zwei von fünf angesetzten Montagsspielen ist dies nicht der Fall, darunter auch bei unserem Spiel gegen den SC Freiburg", wird 05-Vorstand Jan Lehmann in dem Brief zitiert.

Schlecht für die Fans und ein "wirtschaftlicher Nachteil"

Zudem stört des die Verantwortlichen des aktuellen Tabellen-16., dass Mainz 05 als einziger Bundesligist in dieser Saison acht Spiele bestreiten muss, die nicht Samstags oder Sonntags stattfinden. Sechs davon sind Heimspiele. "Diese Ansetzungen sind für unsere Fans ein Nachteil, insbesondere auch aufgrund unserer familiären Fanstruktur. Für uns als Verein entsteht durch die geringere Zuschauerzahl an Spielen unter der Woche zudem ein wirtschaftlicher Nachteil", so Lehmann. 

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