STAND

Französische Kicker sind in der Bundesliga gerne genommen, schon immer. Von Gilbert Gress bis Jonathan Schmid haben einige Franzosen ihre Spuren in der Bundesliga hinterlassen. Auch bei den Südwest-Clubs:

Gilbert Gress (rechts) im Zweikampf mit Dieter Brenninger vom FC Bayern (Foto: Imago, IMAGO / WEREK)
Mit ihm fing alles an: Gilbert Gress (rechts) war der erste Franzose in der Bundesliga. Von seinem Heimatort Straßburg aus war es auch nicht besonders weit nach Stuttgart. 149 Spiele machte Gress in der Bundesliga. Alle für den VfB. In der Liste der Rekord-Franzosen steht er aktuell immer noch auf Platz 8. Imago IMAGO / WEREK
In Kaiserslautern erinnert man sich... sagen wir mal mit gemischten Gefühlen an ihn: Youri Djorkaeff (links). Für vier Millionen Mark kam der damals frisch gebackene Weltmeister in die Pfalz, brachte es in drei Jahren aber nur auf 55 Bundesligaspiele. Mehr hat in Kaiserslautern aber auch kein anderer Franzose. Rekord! Imago IMAGO / Camera 4
Der Top-Franzose in Karlsruhe könnte dem Namen nach auch aus Durlach kommen. Geboren ist Marc Keller aber im französischen Colmar. Immerhin 61 Ligaspiele machte Keller für den KSC, dann ging es für die Karlsruher in die zweite Liga und für Keller nach England. Imago IMAGO / Team 2
Der Franzose mit den meisten Einsätzen für Mainz 05 läuft auch heute noch in Rot-Weiß auf: Moussa Niakhaté (rechts). Hier bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Stürmer fällen. Ob's eine längere Beziehung mit der Bundesliga wird, muss sich noch zeigen. Im Januar bekam er von seinem Trainer Bo Svensson jedenfalls vorerst "Wechselverbot". Imago IMAGO / Pressefoto Baumann
Auf Partys gerne gesehen, aber ungern gehört: Anthony Modeste. Mit 62 Spielen für die TSG Hoffenheim ist er dort der Rekordhalter unter den Franzosen. Insgesamt kommt er auf ganze 158 Bundesligaspiele. Ohne den Ausflug nach China hätte es vielleicht sogar für die Top Fünf gereicht. So war aber kein Herankommen an: Imago IMAGO / Fotostand
Bixente Lizarazu, wie man ihn in München am liebsten sah: Schale in der Hand und Brett unter der Brust. Lizarazu sorgte nicht nur für einige Knoten in den Zungen deutscher Fußball-Moderatoren, sondern war auch quasi der erste einer ganzen Reihe von Grands Seigneurs beim Münchener Dauermeister. Mit 183 Bundesligaspielen belegt er Platz Fünf unter seinen Landsmännern. Nur ein Spiel mehr machte.... Imago IMAGO / Lackovic
... der nächste Bayer in der Liste: Willy Sagnol (vorne). In München bis heute mindestens so innig geliebt, wie ihn Luca Toni hier herzt. Nach seiner aktiven Karriere zog es ihn ins Trainergeschäft, auf den großen Durchbrich wartet er aber noch. Aktuell trainiert er die Nationalelf von Georgien. Imago IMAGO / ActionPictures
Ähnlich lieb hat man Matthieu Delpierre wohl beim VfB Stuttgart auch heute noch. In Delpierres Stuttgarter Zeit fallen einige Auftritte auf europäischer Bühne, ein DFB Pokalfinale und natürlich die Meisterschaft 2007. Mit seiner Zeit in Hoffenheim kommt er auf 185 Spiele und damit Platz drei, WEIT hinter... Imago IMAGO / Sportfoto Rudel
... Franck Ribery (links im Bild). 273 Bundesligaspiele, alle für den FC Bayern München. Eine Legende an der Isar. Zu Spitzenzeiten, wie hier auf dem Bild, war er (wenn überhaupt) nur von drei Gegenspielern zu stoppen. In der Liste der Rekord-Franzosen reicht es trotzdem nur noch für den zweiten Platz. Imago IMAGO / Sportfoto Rudel
Denn Jonathan Schmid vom SC Freiburg hat schon gleichgezogen und wird vorbei ziehen. Schmid kam schon in der Jugend nach Freiburg, machte hier auch seine ersten Bundesliga-Spiele. Nach Ausflügen nach Hoffenheim und Augsburg kam er 2019 zurück und bleibt hoffentlich noch eine Weile. Schmid ist erst 30, hat also beste Chancen, einen Rekord für die Eweigkeit aufzustellen. Imago IMAGO / Eibner
STAND
AUTOR/IN