Der Schiedsrichter in der Review Area der Mainzer Arena (Foto: Imago, Jan Hübner)

Fußball | Videobeweis Jochen Drees zum Videobeweis: Bilder in den Stadien?

Trotz der teilweise heftigen Kritik hat der Deutsche Fußball-Bund eine positive Saisonbilanz für den Einsatz des Video-Assistenten gezogen. Im Interview mit SWR Sport regt DFB-Projektleiter Jochen Drees eine bessere Nachvollziehbarkeit für die Fans in den Stadien an.

Insgesamt 82 Fehlentscheidungen wurden in der abgelaufenen Spielzeit in der Bundesliga durch den Videobeweis korrigiert. Das waren nach DFB-Angaben 18 mehr als in der Saison 2017/18. "Dadurch lässt sich erneut zweifelsfrei belegen, dass der Fußball in der Bundesliga durch die Arbeit der Video-Assistenten gerechter und fairer geworden ist", sagte Jochen Drees.

Allerdings griffen die Video-Schiedsrichter in Köln auch 19 Mal zu Unrecht ein. Drees wollte diese Zahl aber "unbedingt differenziert" betrachten, da es letztlich nur zu zwei regeltechnisch falschen Entscheidungen des Schiedsrichters gekommen sei. In den anderen 17 Fällen hätte der Referee im Stadion nach Ansicht der TV-Bilder final richtig entschieden.

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Im Interview mit SWR Sport räumte Drees ein, dass es den Verantwortlichen gelingen müsse, die Fans in den Stadien besser mitzunehmen: "Wir müssen schauen, dass wir die Bilder auf die Leinwand bekommen. Müssen schauen, dass die Leute im Stadion, die ja die Emotionalität ausmachen, dass die wissen, was da passiert. Diese Bemühung, das nachvollziehbar, transparent zu machen, da müssen wir unbedingt was machen."

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