Die TuS Koblenz (blaue Trikots) traf im Rheinlandpokal-Finale auf den FSV Salmrohr (Foto: SWR)

Fußball | Rheinlandpokal Salmrohr dreht irres Spiel gegen Koblenz und steht im DFB-Pokal

Was für ein Krimi: Der FSV Salmrohr drehte gegen die TuS Koblenz ein schon verloren geglaubtes Spiel und setzte sich letztlich in einem dramatischen Elfmeterschießen mit 4:3 (0:1, 2:2, 2:2) durch.

Der FSV Salmrohr hat zum neunten Mal den Rheinland-Pokal gewonnen und sich damit für die lukrative 1. Runde im DFB-Pokal qualifiziert. Der Sechstligist setzte sich vor 2.717 Zuschauern in Bad Neuenahr gegen den Oberliga-Vertreter TuS Koblenz mit 4:3 im Elfmeterschießen durch. Nach 120 Minuten hatte es 2:2 (2:2, 0:1) gestanden.

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Unfassbares Comeback vom FSV Salmrohr

Amodou Abdullei in der 13. Minute und Marc Richter (89.) hatten Koblenz in der regulären Spielzeit mit 2:0 in Führung gebracht, doch Peter Schädler (90.+4) und Michael Dingels (90.+5) schafften in der Nachspielzeit noch den Ausgleich für den Außenseiter.

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Nach einer torlosen Verlängerung hatte Salmrohr im Duell vom Punkt dann die besseren Nerven.

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Durch den späten Triumph war die Laune beim FSV Salmrohr natürlich überragend. "Wir haben heute unser Schweine-Gesicht gezeigt, bewiesen, dass wir nie aufgeben. Ich bin stolz auf meine Mannschaft", sagte FSV-Trainer Lars Schäfer.

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FSV-Spieler Nico Toppmöller, Neffe der FCK-Legende Klaus Toppmöller, kündigte für die Salmrohrer indes ein feucht-fröhliches Abendprogramm an: "Heute saufen wir das Salmtal leer!"

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