Marco Rose. (Foto: Imago, imago)

Fußball | Bundesliga Ex-Mainzer Marco Rose wird Gladbach-Trainer

Marco Rose wird zur kommenden Spielzeit neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Der Coach von RB Salzburg folgt auf Dieter Hecking.

Auch andere deutsche Clubs hatten Interesse an dem 42-Jährigen. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. "Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird", sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als "eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe".

Prägende Mainzer Zeit

Marco Rose spielte von 2002 bis 2010 in der ersten und zweiten Liga unter Coach Jürgen Klopp für den FSV Mainz 05, wo er auch als Co-Trainer der Amateure seine Trainerkarriere begann. Bei der Mainzer U23 fungierte er als Assistenztrainer von Martin Schmidt. Der aktuelle Mainzer Trainer Sandro Schwarz zählt zu den besten Freunden von Marco Rose. Die Familien der beiden zukünftigen Liga Konkurrenten fahren regelmäßig gemeinsam in Urlaub. Schon im Jahr 2002, gerade neu in Mainz, schwärmte Rose von seinem Trainer, von Jürgen Klopp.

Dauer

Steile Karriere in Salzburg

In Salzburg übernahm Rose verschiedene Juniorenteams und gewann 2017 die UEFA Youth League. Mit dem Salzburger Profiteam wurde er 2018 österreichischer Meister und scheiteret im Halbfinale der Europa League. In Salzburg stand der 42 Jahre alte Rose noch bis 2020 unter Vertrag, weshalb Mönchengladbach wohl eine Ablösesumme für den Coach zahlen muss. Die Borussia ist seine erste Trainerstation in der deutschen Bundesliga. Marco Rose hat mit seiner Art, Fußball spielen zu lassen auf sich aufmerksam gemacht. Auch andere deutsche Vereine hatten Interesse an dem gebürtigen Leipziger gezeigt.

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