Fankurve im Wildparkstadion des Karlsruher SC.  (Foto: Imago, SWR, Robin Rudel)

3. Liga | Karlsruher SC Zwei Highlights bis zum Aufstieg

Der Karlsruher SC steht kurz vor dem ersten Relegationsspiel und freut sich nun auf zwei heiße Duelle gegen den Zweitligisten Erzgebirge Aue. Den Auftakt bildet das Heimspiel im Wildpark.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten in der 3. Liga hat sich der KSC rechtzeitig gefangen und vor allem in der Rückrunde durch eine beeindruckende Konstanz überzeugt. Insgesamt 69 Punkte nach 38 Spielen sprechen eine deutliche Sprache.

Stolz auf das Erreichte

Trainer Alois Schwartz würde sich und seine Schützlinge zu gerne dafür belohnen: "Wir haben eine gute Runde gespielt und mit dem dritten Platz eine sehr gute Runde daraus gemacht. Jetzt wollen wir eine herausragende Saison daraus machen." Entsprechend selbstbewusst blicken die Badener den beiden anstehenden "Do-Or-Die-Spielen" entgegen: "Wir sind stolz auf das, was wir uns erarbeitet haben und so gehen wir auch in das Spiel", so der KSC-Trainer. Das erste Spiel wird am Freitag um 18:15 Uhr im Karlsruher Wildpark angepfiffen.

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Der Wildpark wird brennen

Sollte der KSC am Ende der beiden Relegationsspiele als Gewinner hervorgehen, wäre der bittere Abstieg im letzten Jahr mit dem direkten Wiederaufstieg in die 2. Liga postwendend korrigiert. Dass man die "Mission Wiederaufstieg" vor heimischer Kulisse beginnt, ist durchaus ein gutes Omen für den KSC: Daheim verlor der Drittplatzierte der dritten Liga lediglich eine Partie (2:3 gegen Carl Zeiss Jena am letzten Spieltag). Abwehrchef Daniel Gordon ist sich sicher, dass sich seine Mannschaft wieder auf die bedingungslose Unterstützung der KSC-Fans verlassen kann: "Das Stadion ist am Freitag ausverkauft, da wird der Wildpark brennen."

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Euphorie schlägt Druck

Damit der KSC nicht sein blaues Relegations-Wunder erlebt, braucht es direkt ein Erfolgserlebnis. Im Jahr 2015 hatten die Badener die Möglichkeit in die Bundesliga aufzusteigen, mussten sich aber am Ende knapp dem HSV geschlagen geben. In der Saison 2011/12 wurde Karlsruhe 16. der 2. Bundesliga und traf in der Relegation auf Regensburg. Auswärts gabs ein 1:1, zuhause ein 2:2 – zu wenig für den KSC, der in die 3. Liga abstieg.

Sportdirektor Oliver Kreuzer erwartet trotz allem kein Déjà-Vu: "Wir sind in einer anderen Situation als in der Relegation damals gegen Regensburg. Wir sind nicht unter Druck wie der Zweitligist." Viel größer ist die Euphorie, denn ganz Karlsruhe freut sich auf "zwei Highlights".

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