SC Freiburg II, Trainer Thomas Stamm

Fußball | 3. Liga

Saarbrücken verschärft die Krise von Freiburg II

Stand
Autor/in
David Luding

Der SC Freiburg II verliert auch das letzte Heimspiel des Kalenderjahres und droht den Anschluss an die Konkurrenz in der 3. Liga zu verlieren.

Drei Tage nach dem Pokalerfolg gegen Eintracht Frankfurt hat der 1. FC Saarbrücken die Krise des SC Freiburg II in der 3. Liga verschärft. Nach der 0:4-Niederlage sind die Breisgauer seit mittlerweile acht Spielen ohne Sieg und stehen weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz.

Saarbrücken mit früher Führung vom Elfmeterpunkt

SC-Trainer Thomas Stamm brachte gegenüber der 2:3-Niederlage bei Jahn Regensburg mit Kapitän Patrick Lienhard und Mittelfeldmann Fabian Rüdlin zwei neue Spieler in der Startelf. Die erste Gelegenheit der Partie gehörte auch den Gastgebern. Der zuletzt stark aufspielende Berkay Yilmaz zog von der linken Seite in Richtung Zentrum und wollte flach ablegen, doch Saarbrückens Boné Uaferro konnte zur Ecke klären (4.).

Zum ersten Mal richtig torgefährlich wurde es nach rund neun Minuten. FCS-Spieler Kasim Rabihic flankte den Ball von der rechten Seite in den Freiburger Strafraum. Dort nahm SC-Verteidiger Philip Fahrner im Zweikampf mit Julius Biada die Hände zur Hilfe und brachte den Saarbrücker zu Fall. Biada fiel nach leichtem Kontakt sehr schnell, ein klassischer "Kann-Elfmeter" - unglücklich für den Sport-Club. Den folgenden Strafstoß verwandelte Rabihic souverän zur frühen Gästeführung (10.).

In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend. Die Gäste aus Saarbrücken standen tief, die Freiburger schafften es nicht, zu ernsthaften Torchancen zu kommen.

Freiburg hat mehr Ballbesitz, Saarbrücken schießt die Tore

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Der SC hatte viel Ballbesitz, doch konnte den Saarbrücker Abwehrriegel nicht knacken. Die Gäste aus dem Saarland kamen hingegen zu Chancen und konnten in der 65. Minute sogar auf 2:0 erhöhen. Rabihic verwandelte aus 25 Metern einen Freistoß sehenswert ins obere kurze Eck.

Nur acht Minuten später erzielte der FCS das 3:0. Nach einer Ecke vom starken Rabihic kam Saarbrückens Verteidiger Dominik Becker völlig frei zum Kopfball und brachte den Ball im Freiburger Tor unter. Für den 4:0-Endstand aus Saarbrücker Sicht sorgte Tim Civeja in der Nachspielzeit. Der Einwechselspieler verwandelte eine Flanke von Calogero Rizzuto mit dem Kopf.

Zwei Auswärtsspiele zum Jahresende

Der SC Freiburg II muss die letzten beiden Spiele des Kalenderjahres auswärts bestreiten. In acht Tagen sind die Breisgauer zu Gast bei Viktoria Köln, am 20.12. steht das Kellerduell beim MSV Duisburg an. Noch zwei Gelegenheiten für einen versöhnlichen Jahresabschluss.

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David Luding