Kaiserslautern verliert in Bochum. (Foto: Imago, imago/Eibner)

2. Bundesliga | 1. FC Kaiserslautern Für Kaiserslautern wird es immer enger

Der 1. FC Kaiserslautern verliert gegen den VfL Bochum 3:2 - damit schwinden die Hoffnungen auf den Klassenerhalt immer mehr. Den Pfälzern fehlen weiterhin fünf Zähler auf den rettenden Relegationsplatz.

Beim 1. FC Kaiserslautern schwinden die Hoffnungen auf den Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga. Nach dem 2:3 (1:2) am Freitagabend beim VfL Bochum haben die Pfälzer auf den Relegationssplatz fünf Punkte Rückstand, der am Wochenende weiter anwachsen kann. Entsprechend groß war der Frust. "Je weniger Spiele es werden, umso schwieriger wird es. Das ist uns allen bewusst", sagte Routinier Halil Altintop. Freitag der 13. war für die Lauterer ein eher unglücklicher Tag. Dabei begann alles so gut.

Altintop brachte die Gäste bereits in der achten Minute in Führung. Doch schlechtes Zweikampfverhalten sorgte für die Wende. Lukas Hinterseer (18.) nutzte eine erste Unachtsamkeit nach einem Standard, Osayamen Osawe (27.) traf ins eigene Tor. "Wenn man sich die Gegentore anschaut, ist das von uns dämlich gewesen", haderte Altintop.

Nach Wiederanpfiff erwischte der FCK einen Blitzstart und konnte durch Stipe Vucur (48.) nach einer Altintop-Ecke schnell ausgleichen. In der Folge sahen die 23.042 Zuschauer in Bochum eine ausgeglichene und spannende Partie.

Die Roten Teufel hielten mit Leidenschaft und Einsatz dagegen. Brandon Borrello (64.) hatte mit einem Schuss aus 18 Metern an den Innenpfosten Pech. Der Siegtreffer gelang ausgerechnet dem Ex-Lauterer Kevin Stöger (81.), der eine erneute Schlafeinlage in der Gästeabwehr nutzte. Der FCK gab jedoch nicht auf und hatte durch Joker Lukas Spalvis die Chance zum Ausgleich.

Doch der Ball landete erneut nur am Pfosten. "Ein Unentschieden wäre gercht gewesen", stellte Altintop enttäuscht fest. Das Lob von Bochums Trainer Robin Dutt war da kein Trost. "Ich ziehe den Hut vor dem FCK. Sie haben uns an unsere Grenzen gebracht", sagte Dutt. "Wir drücken Michael Frontzeck und den Lauterern alle Daumen."

STAND