FCK-Kapitän Christoph Moritz wechselt zum Hamburger SV (Foto: Imago, pmk)

2. Bundesliga | 1. FC Kaiserslautern Kapitän Moritz geht, Löhmannsröben kommt

Der 1. FC Kaiserslautern feilt weiter am Kader für die 3. Liga und verpflichtet Jan Löhmannsröben aus Jena. Kapitän Christoph Moritz verlässt die Pfälzer in Richtung Hamburger SV.

Absteiger Hamburger SV hat Christoph Moritz für seine erste Saison in der 2. Fußball-Bundesliga verpflichtet. Der Mittelfeldspieler kommt ablösefrei vom Zweitliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern. Der 28-Jährige erhielt einen Zweijahresvertrag bei den Hamburgern, teilte der Club am Mittwoch mit.

"Christoph Moritz ist ein Fußballer mit hohem technischen Niveau und einer herausragenden Mentalität, der zudem über reichlich Erst- und Zweitliga-Erfahrung verfügt. Er wird eine echte Verstärkung für uns sein."

HSV-Kaderplaner Johannes Spors

Moritz spielte in der Bundesliga für den FC Schalke 04 und kam auch in drei Champions-League-Partien zum Einsatz. Anschließend wechselte er zu Mainz 05, ehe er 2016 zu den Lauterern kam. In der vergangenen Spielzeit war er Kapitän der Pfälzer und absolvierte 30 Spiele.

In der Vergangenheit hatte Moritz immer wieder auch mit langwierigen Verletzungen zu tun, die ihn bremsten. Er galt als einer der Wunschspieler von HSV-Trainer Christian Titz. Beide kennen sich schon länger. Titz war unter anderem sein persönlicher Trainer.

Löhmannsröben kommt von Carl Zeiss Jena

Wenige Stunden zuvor hat der 1. FC Kaiserslautern die Verpflichtung von Jan Löhmannsröben vom FC Carl Zeiss Jena bekanntgegeben. Der defensive Mittelfeldspieler, der in der abgelaufenen Saison in 35 von 38 Drittligapartien für die Ostdeutschen auflief bringt jene Erfahrung mit, die man sich in der Pfalz wünscht. Löhmannsröben, der auch schon für Magdeburg in der dritten Spielklasse aktiv war, soll der Mannschaft eine anderen Spielertyp hinzufügen.

"In der kommenden Saison werden wir sicherlich mehr als 40 Pflichtspiele zu absolvieren haben. Daher ist es wichtig, dass unser Kader gerade im Mittelfeld breit aufgestellt ist. Dabei benötigen wir auch unterschiedliche Spielertypen. Die Qualitäten von Jan Löhmannsröben sind nochmals andere als die, die wir bisher im Mittelfeld haben. Somit schaffen wir weitere Variationsmöglichkeiten für Michael Frontzeck."

FCK-Sportvorstand Martin Bader

Gerade die Robustheit von Löhmannsröben und dessen Laufbereitschaft, sollen laut FCK-Sportdirektor Boris Notzon in der 3. Liga helfen, dem Traditionsverein zur Rückkehr in die 2. Bundesliga zu verhelfen. Auch der Spieler ist sich seiner Stärken bewusst und freut sich auf die Aufgaben in der Pfalz.

"Nach einer guten Saison in Jena bin ich froh darüber, die Chance hier beim FCK zu erhalten und freue mich schon auf die neue Aufgabe. Ich möchte meine Stärken wie Mentalität, Kampfgeist und Einsatzwille für diesen großen Traditionsverein auf den Platz bringen, um kommende Saison erfolgreich zu sein."

Jan Löhmannsröben
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