2. Bundesliga | 1. FC Kaiserslautern Frontzeck: "Es ist noch ein verdammt langer Weg"

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich unter Trainer Michael Frontzeck mit einem 2:1-Sieg in Braunschweig im Abstiegskampf der 2. Bundesliga zurückgemeldet. Nach dem Auswärtserfolg bezog der neue Coach im Exklusiv-Interview mit dem SWR Stellung.

Herr Frontzeck, ein erfolgreicher Einstand mit einem Auswärtssieg. Was haben Sie in der kurzen Zeit mit den Spielern gemacht?

Du machst dir als Spieler natürlich Gedanken, wenn du längere Zeit nicht gewonnen hast. Ich habe in der kurzen Zeit viele längere Gespräche geführt. Mit meinen Co-Trainern, natürlich auch mit den Spielern - eigentlich fast mit jedem, der jetzt im Kader stand. Dazu haben wir sehr intensiv trainiert. Trotzdem wussten wir nicht, wo wir stehen. Mit hat die Leistung dann sehr gut gefallen. Die Jungs haben das sehr gut gemacht und es ist jetzt ein tolles Gefühl, mit einem Sieg in die neue Woche zu gehen, aber es ist noch ein verdammt langer Weg.

Die Mannschaft ist bereits am Freitag nach Braunschweig angereist und hat sich alleine zusammengesezt. Sie waren nicht dabei. Trotzdem die Frage: Welcher Geist wurde da freigesetzt?

Ich habe in der kurzen Zeit nicht viel verändert, das war auch nicht nötig. Die Mannschaft hat ja bereits beim 1:3 gegen Düsseldorf eine gute Leistung gezeigt. Generell bin ich ein Freund davon, wenn eine Mannschaft Dinge eigenverantwortliche regelt. Schließlich stehen die Spieler auf dem Platz. Aber bei aller Freude dürfen wir nicht vergessen, dass wir gerade hinten raus auch das nötige Quäntchen Glück hatten.

Wieviel vom ehemaligen Trainer Jeff Strasser hat in diesem Sieg gesteckt?

Jeff hat die Vorarbeit geleistet, keine Frage. Ich bin kein Freund davon, groß in der Vergangenheit zu wühlen. Ich weiß, dass die Mannschaft gut vorbereitet und fit ist. Wenn Sie so wollen, dann schreiben Sie die drei Punkte Jeff zu.

STAND