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Die TSG 1899 Hoffenheim hat zum Abschluss des 22. Spieltags in der Fußball-Bundesliga einen überzeugenden Heimsieg geholt. Gegen Werder Bremen gewann die TSG mit 4:0 (2:0).

TSG-Trainer Sebastian Hoeneß musste vor dem Spiel den Ausfall von 13 verletzten Spielern, darunter acht in der Defensive, verkraften. Dennoch bestimmte sein Team über weite Strecken gegen den Tabellen-Nachbarn aus Bremen das Spiel. Ihlas Bebou (26.), Christoph Baumgartner (44.), Munas Dabbur (49.) und Georginio Rutter (90.) sorgten mit ihren Treffern für einen ungefährdeten Sieg der TSG.

Gastgeber eiskalt vor dem Tor

Die Anfangsphase in Sinsheim wurde von intensiv geführten Mittelfeld-Zweikämpfen bestimmt. Dabei behielten zumeist die Abwehrreihen die Oberhand, gefährlich wurde es in den ersten zehn Minuten vor keinem der beiden Tore. Die Gastgeber verbuchten durch Baumgartner die erste kleine Chance (12.). Die Bremer hatten in der Offensive bis Mitte der ersten Hälfte nur ein paar gute Ansätze zu bieten, sie konzentrierten sich auf das Verteidigen. Werder-Trainer Florian Kohfeldt monierte bei Ballbesitz lautstark "zu wenig Bewegung" und forderte von seinen Spielern mehr Kreativität.

Den Fehler machten die Bremer allerdings in der Defensive, als sie Bebou ohne Erfolg ins Abseits stellen wollten - Werder-Abwehrchef Ömer Toprak hob es auf. Bebou ließ sich nach Vorarbeit von Diadie Samassekou die Chance nicht entgehen. Kurz vor der Pause legte Baumgartner nach - und offenbarte dabei erneut eklatante Bremer Abwehrschwächen. Die 2:0-Führung für die aktiveren Hoffenheimer ging zur Pause in Ordnung.

TSG konterte Bremen aus

Zu Beginn des zweiten Durchgangs übernahm Werder die Initiative - und wurde ausgekontert. Bebou brach über rechts durch, flankte in die Mitte zu Dabbur, der am Fünfmeterraum problemlos und ungestört zum 3:0 vollendete. Nach dem erneuten Nackenschlag kämpften die Bremer wacker weiter, etwas Zählbares kam dabei aber nicht heraus. Den Schlusspunkt setzte Rutter in der 90. Minute mit seinem ersten Bundesliga-Tor. Durch den 4:0-Erfolg zieht Hoffenheim an Bremen in der Tabelle vorbei und steht nun mit 26 Punkten auf Platz elf.

Enttäuschung aus Europa League verkraftet

Hoffenheims Abwehrchef Florian Grillitsch wollte sich nach dem Spiel aber nur kurz über den erfolgreichen Auftritt gegen Bremen freuen, sondern blickte schon voraus auf die nächste Aufgabe in der Europa League.

Die Hoffenheimer hatten nämlich am vergangenen Donnerstag eine Zwei-Tore-Führung im Europa-League-Spiel gegen Molde FK aus Norwegen verspielt und waren nicht über ein 3:3-Unentschieden hinausgekommen. Gegen Bremen zeigten sich die Gastgeber jedoch unbeeindruckt von der Belastung durch die Englische Woche und konnten durch den ungefährdeten Sieg Selbstvertrauen für das Rückspiel gegen Molde am kommenden Donnerstag (19:00 Uhr) sammeln.

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