Trainer Sebastian Hoeneß (1899 Hoffenheim) will gegen Bayer Leverkusen gewinnen (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann / SVEN SIMON)

Fußball | Bundesliga

Vor dem Spitzenspiel: TSG Hoffenheim schielt auf Rang drei

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Der Weg der TSG 1899 Hoffenheim geht stetig bergauf. Im Spitzenspiel bei Bayer Leverkusen soll der nächste Schritt gemacht werden. Mit einem Sieg wäre Rang drei drin. Trainer Sebastian Hoeneß warnt trotzdem.

Ein verschnupfter Sebastian Hoeneß entschuldigte sich schon vorher, dass er nun möglicherweise noch wortkarger sei. Doch als er vor dem Spiel bei Bayer 04 Leverkusen auf seine Mannschaft zu sprechen kam, sprudelte es für seine Verhältnisse förmlich aus dem Coach der TSG 1899 Hoffenheim heraus. "Wir haben einen guten Spirit, wir glauben an uns. Wir sind jederzeit in der Lage, Tore zu machen, auch am Ende. Wir nutzen jetzt die wichtigen Momente und sind gerade dabei, enge Spiele auf unsere Seite zu ziehen", sagte der Trainer vor dem Spitzenspiel am Mittwochabend (20:30 Uhr) bei der Werkself.

Hoeneß: Bock auf das "Spieltags-Topduell"

Daher wollen sich die Kraichgauer auch von Leverkusen nicht von der Erfolgsspur abbringen lassen. "Wir wollen dort was reißen, wir trauen uns das zu", sagte Hoeneß. Bei einem Erfolg würde der Tabellenvierte am Dritten Leverkusen vorbeiziehen. "Es ist schon super cool, wenn man das Spieltags-Topduell bestreiten darf. Da haben wir Bock drauf", betonte der 39-Jährige.

Nach der jüngsten 2:5-Pleite bei Eintracht Frankfurt erwartet Hoeness von Bayer Leverkusen eine Reaktion, die er mit der eigenen Mentalität seiner Elf bekämpfen will. "Wir versuchen, sie zu bearbeiten und zu verunsichern durch die Art und Weise, wie wir spielen", sagte Hoeneß. Doch er warnt auch vor einer mit "unheimlicher Qualität" gespickten und auf Offensive ausgerichteten Mannschaft um die starken Patrick Schick und Florian Wirtz. "Und auf Links- und Rechstaußen haben sie auch zwei, die an die 36 km/h laufen können", fügte er hinzu.

Bereits 15 verschiedene TSG-Torschützen

All das muss Hoffenheim aber nicht Bange machen. Seit Saisonbeginn geht die Entwicklung der Mannschaft stetig nach vorn. Sie hat an Stabilität hinzugewonnen, fuhr klare und souveräne Siege ein und steht auf einem Champions-League-Platz. Die Siege stärken zudem das Selbstvertrauen. Ein weiteres Plus ist die Vielzahl der Torschützen. Bisher konnten sich bereits 15 Akteure für ein Tor feiern lassen. Das macht Hoffenheim für den Gegner unberechenbar. "Es ist reizvoll, in der Tabellensituation zu sein. Aber es ist eine Momentaufnahme. Daher ist ein Schuss Demut wichtig", sagte Hoeneß.

In Leverkusen muss Hoeness weiter auf Dennis Geiger, Ermin Bicakcic, Jacob Bruun Larsen sowie Marco John verzichten. Hinter dem Einsatz von Georginio Rutter (starke Prellung) und Angelo Stiller (Mittelfußblessur) steht noch ein Fragezeichen.

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