Alexander Rosen (r.) bei der Vorstellung von Trainer Sebastian Hoeneß (Foto: imago images, IMAGO / Poolfoto)

Fußball | Bundesliga

TSG Hoffenheim: Jobgarantie für Hoeneß, Schalke vor der Brust

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Hoffenheims Direktor Profifußball Alexander Rosen hat Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Heimspiel gegen Schalke 04 eine Jobgarantie für die kommende Spielzeit ausgestellt.

"Die Ausrichtung, mit welchem Trainer wir in die neue Saison gehen, ist völlig klar und in der Klubführung einstimmig entschieden: mit Sebastian Hoeneß", sagte der Direktor Profifußball der TSG der "Rhein-Neckar-Zeitung". Hoeneß sei "durch die vielen Krisen, die es zu managen galt, stabil durchgegangen, kommuniziert super mit den Jungs, hat eine Idee, die man gerade zuletzt gegen Gladbach und Freiburg gesehen hat", führte Rosen aus.

Rosen "zieht es nicht weg"

Die Kraichgauer waren in der Europa League und im DFB-Pokal überraschend früh gescheitert, in der Liga sind sie als Elfter weit von den Europapokalplätzen entfernt. Seine eigene Zukunft sieht Rosen derzeit weiter in Hoffenheim. "Ich fühle mich hier wohl, mich zieht es nicht weg. Ich hatte in all den Jahren genug Optionen, aber bisher hat es mich nicht gereizt zu gehen", sagte der 42-Jährige. Grundsätzlich solle man aber Veränderungen "niemals grundsätzlich ausschließen".

Duell mit dem FC Schalke 04

Im Saisonendspurt heißt der nächste Gegner der TSG Hoffenheim am Samstag (15:30 Uhr) Schalke 04. Sebastian Hoeneß will vor der Partie der TSG 1899 Hoffenheim gegen den FC Schalke 04 nicht viel Gedanken an das unrühmliche Hinspiel verschwenden. "Das ist keine schöne Erinnerung", räumte der 38 Jahre alte Trainer am Donnerstag ein. Die Kraichgauer hatten im Januar mit dem 0:4 in Gelsenkirchen dafür gesorgt, dass Schalke seine 30 Spiele andauernde Sieglos-Serie beenden konnte.

Neben den Dauerverletzten wie Kapitän Benjamin Hübner und Ermin Bicakcic fehlen auch Havard Nordtveit (Fußprobleme) und Munas Dabbur (private Gründe) die restlichen drei Spiele. Hinter dem Einsatz der zuletzt angeschlagenen Sebastian Rudy, Mijat Gacinovic, Kevin Vogt, Kevin Akpoguma und Georginio Rutter stehen noch kleine Fragezeichen, so Hoeneß. Die Tendenz sei aber positiv.

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