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Angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise erwägt Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim eine Gehaltsreduzierung für die Spieler. Gleichzeitig setzte Sportchef Alexander Rosen sämtlichen Spekulationen ein Ende, er könne Nachfolger von Sportvorstand Fredi Bobic bei Eintracht Frankfurt werden.

In Zeiten, in denen durch Corona ein Großteil der Einnahmen wegfallen, sei es nur logisch, sich auch mit dem Thema Gehaltsreduzierung zu beschäftigen, sagte Rosen in der Hörfunksendung "SWR1 Stadion".

Wenn man vernünftig wirtschaften wolle und die schwarze Null als Ziel habe, sei es perspektivisch klar, dass man sich mit dem Gedanke auseinandersetzen müsste, dass man dann die Ausgabenseite reduziere, so Rosen. "Und der größte Posten eines Bundesligisten ist nun mal der Etat fürs kickende Personal. Und deshalb sind das eigentlich nur Gedanken, die sich jeder Club machen müsste", sagte er weiter.

Hoeneß-Nachfolger war kein Thema

Ebenso verteidigte der 41-Jährige nochmals seine deutliche Aussage aus der vergangenen Woche, es sei eine dreckige Lüge, wenn behauptet würde, man suche für Trainer Sebastian Hoeneß einen Nachfolger. "Es war an der Zeit, ein eindrucksvolles Statement zu setzen", so Rosen. "Deshalb musste ich einfach eine deutliche Wortwahl wählen, weil es einfach frei erfunden war. Und siehe da, nach diesen deutlichen Worten gab es auch keinen Artikel mehr darüber."

Keine Bobic-Nachfolge in Frankfurt

Ebenso ins Reich der Fabeln verwies Rosen in "SWR1 Stadion" das Gerücht, er könne eventuell Nachfolger von Fredi Bobic in Frankfurt werden. Dieser wird die Eintracht bekanntlich nach dieser Saison verlassen. Somit benötigen die Hessen im Sommer einen neuen Sportvorstand. Mit einem hörbaren Lächeln auf den Lippen bekräftigte Alexander Rosen erneut, wie wohl er sich in Hoffenheim fühle: "Ich bin jetzt im achten Jahr hier bei der TSG in dieser Position, ich fühle hier eine große Verbundenheit zum Club, zu unserer Mannschaft auch in diesen anspruchsvollen Zeiten. Und ich fühle mich privat mit meiner Familie in dieser Region sehr wohl. Das heißt, ich stehe nicht vor dem Absprung", so der Hoffenheimer Sportchef.

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