Manuel Mbom (SV Werder Bremen) gegen Sebastian Rudy (TSG 1899 Hoffenheim) (Foto: Imago, imago images / Jan Huebner)

Fußball | Bundesliga

Hoffenheim mit Remis bei Werder Bremen

STAND
REDAKTEUR/IN

Im Auswärtsspiel bei Werder Bremen kam 1899 Hoffenheim nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß musste kurz vor der Partie auf Stammtorhüter Oliver Baumann verzichten.

Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim ist an diesem Sonntag bei Werder Bremen nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus gekommen. Maximilian Eggestein (5. Minute) brachte die Grün-Weißen zwar früh in Führung, doch Dennis Geiger (22.) glich noch in der ersten Halbzeit für die Kraichgauer aus. Beide Mannschaften lieferten sich im ansonsten menschenleeren Weserstadion ein intensives und temporeiches Duell, in dem Hoffenheim insgesamt die besseren Chancen verbuchen konnte.

Drei Tage nach dem 2:0-Erfolg in der Europa League gegen Roter Stern Belgrad fehlte dem Team von Coach Sebastian Hoeneß vor dem Tor aber der letzte Punch. Damit liegt Bremen in der Tabelle weiterhin einen Punkt vor der TSG. "Das ist ein Stück weit echt ärgerlich", sagte Hoffenheims Kevin Vogt nach der Partie am ARD-Mikrofon. "Wir müssen dahin kommen, dass wir im Kollektiv zwingender werden im letzten Drittel", so Vogt weiter.

Auch Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß haderte nach dem Spiel mit dem Ergebnis: "Von der Art und Weise, wie wir nach den ersten Minuten aufgetreten sind, haben wir am Spiel in der Europa League angeknüpft. Die Jungs hatten ein Spiel in den Beinen und ich denke, dass es nicht sichtbar wurde. Das war okay. Ich hätte mir gewünscht, dass wir aus der gefühlten Überlegenheit noch klarere Torchancen kreieren."

Werder ging gleich mit dem ersten Angriff in Führung

Gleich mit dem ersten Angriff ging Werder in Führung. Nach scharfer Hereingabe von Gebre Selassie fackelte Eggestein keine Sekunde und ließ TSG-Keeper Philipp Pentke, der kurzfristig für Oliver Baumann (Magenprobleme) einsprang, keine Chance. Und Hoffenheim? Die Kraichgauer zeigten sich vom Traumstart der Bremer keinesfalls geschockt. Die TSG-Spieler liefen ihre Gegner zunächst permanent hoch an und provozierten so immer wieder frühe Bremer Ballverluste, so dass der Ausgleich in dieser Phase fast zwangsläufig fiel. Geiger nagelte ein Zuspiel von Sebastian Rudy unhaltbar unter die Latte.

Fortan neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, kleine Fouls hinderten den Spielfluss. Und doch hätte Hoffenheim dank eines starken Schlussspurts zur Pause durchaus führen können. Erst verfehlten Munas Dabbur (43.) und Robert Skov (44.) aus aussichtsreichen Positionen deutlich, dann parierte Werder-Schlussmann Jiri Pavlenka in der Nachspielzeit glänzend gegen Dabbur. Nach der Pause machten die Gäste zunächst genau da weiter und verpassten ihren zweiten Treffer nur um Zentimeter, als ein abgefälschter Schuss von Geiger über das Werder-Tor strich (49.).

An der Seitenlinie schüttelte TSG-Coach Hoeneß den Kopf. Nicht erst in dieser Szene machte sich das Fehlen des mit dem Coronavirus infizierten Torjägers Andrej Kramaric bemerkbar. "Andrej ist ein Unterschiedspieler, das wissen wir alle", sagte Vogt nach der Partie. "Wir freuen uns, wenn er wieder da ist. Ich habe aber auch allergrößtes Vertrauen in die Jungs, die seine Rolle aktuell einnehmen."

Werder hatte seine beste Gelegenheit im zweiten Durchgang durch Leonardo Bittencourt. Sein Versuch in der 70. Minute sauste allerdings knapp am TSG-Gehäuse vorbei. Auf der Gegenseite klatschte zehn Minuten vor dem Ende ein Freistoß von Skov aus spitzem Winkel ans Lattenkreuz (80.).

Sport-Angebot in SWR Aktuell Schnell informiert, nah dran: SWR Sport auf Sprachassistenten von Google und Alexa

Google und Amazon machen es möglich: Wer einen Sprachassistenten besitzt, kann rund um die Uhr sein aktuelles Update mit den wichtigsten Sportnachrichten für den Südwesten abrufen.  mehr...

STAND
REDAKTEUR/IN