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Die TSG Hoffenheim hat am 17. Spieltag der Bundesliga mit 3:0 (1:0) bei Hertha BSC gewonnen und sich ins Tabellen-Mittelfeld verbessert.

Befreiungsschlag für Sebastian Hoeneß: In der Stadt seiner Jugend hat Trainer-Neuling Hoeneß mit dem ersten Sieg des Jahres seinen Posten bei der TSG Hoffenheim eindrucksvoll gefestigt.

Für seinen Kollegen Bruno Labbadia stehen nach dem 3:0 der Kraichgauer gegen Hertha BSC in Berlin hingegen richtig schwere Tage bevor.

Baumann pariert Elfmeter - Doppelpack von Kramaric

Sebastian Rudy (33. Minute) und Andrej Kramaric (68./88.) erzielten die Treffer zum versöhnlichen Hinrunden-Abschluss für Hoffenheim in der Bundesliga und beendeten vorerst die Diskussionen um die Trainer-Zukunft von Hoeneß bei der TSG.

Torwart Oliver Baumann (11.) parierte einen Foulelfmeter von Hertha-Stürmer Krzysztof Piatek. Hoffenheim sprang durch den Sieg vorerst auf Platz elf.

Bei der ersten Hoffenheimer Chance klärte Niklas Stark noch gut (19.), bei der zweiten sah dann Hertha-Torwart Alexander Schwolow nicht so gut aus. Maximilian Mittelstädt ließ sich von Christoph Baumgartner düpieren - und Rudy überrumpelte den Berliner Schlussmann mit einem zwar harten, aber nicht unhaltbar platzierten Schuss.

Hertha nutzt die Chancen nicht

Doch Hertha hatte nicht nur wegen des Elfmeters die besseren Möglichkeiten - vor allem durch Jhon Cordoba (17./Ball nicht getroffen, 22./Fallrückzieher, 31./Kopfball). Nach dem Wechsel war es zwar erneut Cordoba, der Chance Nummer eins hatte, aber insgesamt war das Auftreten der Berliner zu ideenlos und unkreativ. So sehr Labbadia an der Linie auch gestikulierte, seine Mannschaft schien er nicht so recht zu erreichen.

Hoeneß dagegen, der mit 17 Jahren nach Berlin kam, durfte noch über zwei weitere Treffer jubeln, als Kramaric sieben Meter vor dem Tor aus der Drehung traf und kurz vor dem Ende per Freistoß auf 3:0 erhöhte.

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