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Wegen einer Corona-Infektion hat Andrej Kramaric seit sieben Wochen kein Pflichtspiel mehr für die TSG Hoffenheim bestritten. Am Samstag bei der Bundesligapartie gegen den VfB Stuttgart steht Hoffenheims kroatischer Topstar vor dem lang ersehnten Comeback.

Andrej Kramaric war in der Form seines Lebens. In den ersten drei Bundesligaspielen traf der 29-jährige Hoffenheimer sechs Mal, dazu kam ein Doppelpack in der ersten Runde des DFB-Pokals. Vier Spiele, acht Tore - eine überragende Quote. Und dann kam Corona. Mitte Oktober infizierte sich Kramaric mit dem Virus, als er mit der kroatischen Nationalmannschaft auf Länderspielreise war. Es folgten die obligatorische Quarantäne und ein langsames Heranführen in den Trainingsrhythmus. Nach wochenlanger Pause scheint er jetzt wieder bereit zu sein. Kramaric sei in einer "ordentlichen Verfassung", sagte Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart in Sinsheim (Samstag, 15:30 Uhr), wollte aber nicht verraten, ob er seinen Toptorjäger schon von Beginn an einplant oder nicht.

Kramaric macht den Unterschied

Ein Kramaric in einer ordentlichen Verfassung könnte womöglich schon helfen, um die TSG aus ihrer aktuellen sportlichen Misere zu führen. Der kroatische Stürmer ist das, was man im Fachjargon gerne einen Unterschiedsspieler und einen Bessermacher nennt. Einer, der mit seiner individuellen Klasse und seiner Unberechenbarkeit Spiele entscheiden kann. Einer, der das Team auf ein neues Level hebt. Ein Blick auf die Zahlen untermauert dies. Mit Kramaric - und dank seiner Tore - gab es für die Hoffenheimer zu Saisonbeginn zwei Siege, darunter ein fulminantes 4:1 gegen den FC Bayern München, und eine Niederlage. Ohne Kramaric sprang in der Folge nur noch ein Unentschieden heraus, dazu kamen drei Pleiten für die TSG. 

Am Samstag beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart wird sich zeigen, wie gut Andrej Kramaric die Zwangspause überstanden hat, und ob er schon in der Lage ist, den Unterschied auszumachen. Er ist der Hoffnungsträger der TSG Hoffenheim nach turbulenten Wochen mit insgesamt neun Corona-Fällen und zuletzt fünf sieglosen Spielen in der Bundesliga. 

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