Bayern-Hoffenheim (Foto: imago images, Christian Kolbert/kolbert-press/Pool)

Fußball | Bundesliga

Hoffenheim unterliegt bei den Bayern

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Die TSG Hoffenheim hat ihr Auswärtsspiel beim Rekordmeister in München mit 1:4 (0:2) verloren.

Der Tabellenführer bejubelte am Samstag beim 4:1 (2:0) gegen die TSG 1899 Hoffenheim den vierten Erfolg in der Fußball-Bundesliga nacheinander. Boateng (32. Minute) mit seinem ersten Tor seit drei Jahren und Müller (43.) mit seinem zehnten Saisontreffer sorgten für zwei Hingucker, Andrej Kramaric (44.) machte es mit dem Hoffenheimer 1:2 kurz spannend. Robert Lewandowski (57.) mit seinem 24. Saisontor und Serge Gnabry (64.) legten nach der Pause zeitig für den Serienmeister nach.

Bayern dominant

Die Bayern waren die überlegene Mannschaft und hatten klar mehr Ballbesitz. In der Defensive offenbarten sie aber öfter als nur beim Gegentor Lücken. Bei der Extra-Klasse im Angriff und der schlechten Hoffenheimer Chancenauswertung fiel das nicht ins Gewicht, auch wenn Hoffenheim mit 16:15 sogar mehr Torchancen hatte als der Gastgeber. Die Formkurve zeigt nach einer kleinen Schwäche wieder stärker nach oben. Boateng beendete beim Münchner Führungstreffer eine lange Wartezeit, als er nach Eckball von Joshua Kimmich einköpfte. Zuletzt hatte er im Januar 2018 ebenfalls gegen Hoffenheim beim 5:2 getroffen - danach war er 67 Ligaspiele torlos geblieben.

Müller, der nach einer Viertelstunde Pech bei einem Lattentreffer hatte, stellte beim 2:0 sein hervorragendes Zusammenspiel mit Lewandowski unter Beweis. Der 31-Jährige schickte den Torschützenkönig, der setzte sich auf dem rechten Flügel durch und fand Müller wieder. Mit einem Schuss aus 16 Metern ließ dieser TSG-Keeper Oliver Baumann keine Chance.

Hoffenheims Hoffnungsschimmer

Mitten in die Freude über das 2:0 bestrafte die Gäste-Elf von Trainer Sebastian Hoeneß, im Vorjahr noch Münchner Amateurcoach, eine Münchner Defensivschwäche. Nachdem Ihlas Bebou (8./26.) zwei Riesenchancen ausgelassen hatte, präsentierte er sich umsichtig als Vorbereiter. Seine punktgenaue Flanke köpfte Kramaric ein. Der Kroate hatte beim 4:1 im Hinspiel als zweifacher Torschütze geglänzt.

Gnabry trifft zum Endstand

Bayern-Trainer Hansi Flick, der auf Leon Goretzka und Javi Martínez wegen positiver Corona-Tests verzichten musste, durfte sich nach der Pause auch dank Doppelvorbereiter Kingsley Coman schnell über die Entscheidung freuen. Erst nutzte Lewandowski eine TSG-Unsicherheit zum 3:1, dann beendete Gnabry seine Torflaute. Elf Ligaspiele wartete der Löw-Star auf einen Treffer.

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